Das Fest zur Festspieleröffnung

In knapp drei Wochen starten die Salzburger Festspiele, traditionell mit dem Fest zur Festspieleröffnung: Fast 80 Programmpunkte an 30 Spielorten und an eineinhalb Tagen. Das Fest zur Festspieleröffnung lockt auch heuer mit einem bunten Programm, das man kostenlos besuchen kann.

Flöten in Salzburg

WILDBILD

Das Festival hat nicht nur das Festprogramm, sondern auch eine Personalentscheidung bekannt gegeben: Die Salzburger Festspiele haben einen neuen kaufmännischen Direktor: Ab kommendem April wird der Tiroler Lukas Crepaz diesen Posten bekleiden, das Festspieldirektorium wird dann also wieder drei Mitglieder haben, seit fünf Jahren ist Präsidentin Helga Rabl-Stadler auch für die kaufmännischen Aufgaben zuständig.

Was besonders für den 34-jährigen Kulturmanager spricht, der zuletzt fast zehn Jahre Geschäftsführer von Kultur Ruhr war. sei seine intime Kenntnis der zeitgenössischen Musik und besonders auch der Komponisten, so die Festspielpräsidentin.

Doch zunächst befassen sich die Salzburger Festspiele mit dem nahe liegenden Sommer 2016, im speziellen mit dem Programm zum Fest zur Festspieleröffnung, das heuer am 22. und 23. Juli stattfinden wird.

Das Programm am Freitag wird von Volksmusik bestimmt, von Blasmusik bis zum Fackeltanz. Außerdem werden heuer besonders viele Kirchen als Spielorte genutzt. Am Samstag werden auch verschiedene Festspielkünstler zu erleben sein. In einigen Höfen der Salzburger Altstadt werden wetterfeste Bühnen aufgestellt, der Großteil des Programms findet in Kirchen statt, aber auch in Museen und verschiedenen Sälen. Dafür sind Zählkarten nötig, die am Samstag, dem 9. Juli, im Festspielshop in der Hofstallgasse ausgegeben werden.