ÖBB-Chef Andreas Matthä im Interview
Seit zwei Monaten haben die ÖBB einen neuen Mann an der Spitze: Den 53 Jahre alten Kärntner Andreas Matthä als Nachfolger von Christian Kern. Mit öffentlichen Aussagen hat sich der neue starke Mann an der Spitze der Bundesbahnen bisher zurückgehalten. Jetzt aber fordert Matthä mehr Geld vom Bund und den Ländern für den Ausbau des Nahverkehrs und sagt auch, was er sich vom Einstieg in Fernbusse und Nachtzüge erwartet.
8. April 2017, 21:58
Mittagsjournal, 2.9.2016
ÖBB-Chef Matthä im Gespräch mit
In der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt ist der neue Mann an der Spitze der ÖBB: der 53 Jahre alte gebürtige Kärntner Andreas Matthä ist im Mai Christian Kern als Vorstandschef des staatlichen Bahnunternehmens nachgefolgt. Zuerst interimistisch, Anfang Juli wurde er dann vom Aufsichtsrat offiziell für fünf Jahre als ÖBB-Chef bestellt. Matthä hat praktisch sein ganzes Berufsleben bei der Bahn verbracht. Zuletzt war er als Vorstand der ÖBB-Infrastrukturgesellschaft für die milliarden-schweren Bauprojekte wie Bahnhöfe und Tunnel verantwortlich.
Mit öffentlichen Aussagen hat sich der neue starke Mann an der Spitze der Bundesbahnen bisher zurückgehalten. Im Interview mit Michael Fröschl spricht Matthä nun über seine Wünsche nach mehr Geld für den Nahverkehr, über neue Geschäftsfelder wie Fernbusse und Nachtzüge und er sagt auch, er wäre auch ohne SPÖ-Parteibuch an die Spitze des Unternehmens berufen worden.
