Maximilian Kromer

PRIVAT

Maximilian Kromer, Klavier

Maximilian Kromer, geboren 1996, begann mit vier Jahren an der Musikschule Wien mit dem Klavierspiel. Weitere Jahre lernte er bei Susanna Spaemann, bis er 2010 an die Musikuniversität Wien aufgenommen wurde, an der er zunächst bei Noel Flores studierte und seit 2012 von Martin Hughes betreut wird.

Was ist Kunst?

Kunst ist Bescheidenheit.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

In meiner Familie wurde viel gesungen, das habe ich mir dann am Spielzeugklavier zusammengereimt. Dies hatte mit Kunst allerdings nicht so viel zu tun.

Kommt Kunst von können, müssen oder wollen?

Kunst zu gestalten erfordert allerdings einen jahrelangen Lernprozess, verbunden mit Erfahrungen, die einen laufend inspirieren können.

Wo würden Sie am liebsten auftreten?

Ich bin stolzer Wiener, daher ist der Goldene Saal des Musikvereins ein großes Ziel von mir.

Mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?

Ich habe einige Leitbilder, die primär im vergangenen Jahrhundert musiziert haben. Ich werde sicherlich auch einige großartige Musiker meiner Generation kennenlernen, mit manchen arbeite ich schon kammermusikalisch zusammen, was mir große Freude bereitet.

Wie viel Markt verträgt die Kunst?

Die Kunst an sich braucht keinen Markt.

Und wie viel Kunst verträgt der Markt?

Der Markt könnte viel mehr Kunst vertragen.

Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?

Für einen Abend mit engen Freunden.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Im Übezimmer.

Haben Sie einen Plan B?

Solange ich musizieren kann, musiziere ich.

Wann und wo sind Sie das letzte Mal unangenehm aufgefallen?

Ich vermeide unangenehme Situationen.

Wollen Sie die Welt verändern?

Ich bin Realist, es liegt nicht in meiner Hand.