Pamela Rendi-Wagner

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Pamela Rendi-Wagner

Sie war Bundesministerin für Gesundheit und Frauen und ist seit Herbst 2018 Bundesparteivorsitzende und Klubobfrau der SPÖ. Damit ist Pamela Rendi-Wagner die erste Frau an der Spitze der österreichischen Sozialdemokratie.

Doz.in Dr.in Pamela Rendi-Wagner wurd 1971 als Joy Pamela Wagner in Wien geboren

“Für mich ist Politik kein Selbstzweck. Ich sehe die Politik als Engagement, als Mut, als Sich-Einsetzen für etwas, als Feld des Mich-Engagierens.”

Doz.in Dr.in Pamela Rendi-Wagner wuchs im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten als Tochter einer jungen alleinerziehenden Mutter auf. Nach der Matura studierte sie ab 1989 Medizin an der Universität Wien, wo sie 1996 promovierte. 2008 Habilitation zum Thema Impfungen. Von 2008 bis 2011 war sie als Gastprofessorin an der Universität Tel Aviv tätig. 2011 wurde sie Sektionschefin im Gesundheitsministerium. 2017 folgte sie der verstorbenen Sabine Oberhauser als Bundesministerin für Gesundheit und Frauen nach. Seit September 2018 ist sie geschäftsführende Bundesparteivorsitzende der SPÖ und seit Oktober SPÖ-Klubobfrau. Pamela Rendi-Wagner ist verheiratet und hat zwei Töchter.

“Ich habe mich ganz bewusst entschieden, Ärztin zu werden. Weil es mir schon immer wichtig war, den Menschen zu helfen. Und ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, in die Politik zu gehen. Weil ich weiß: Selbst wenn ich die beste Ärztin der Welt geworden wäre, hätte ich nie so vielen Menschen helfen können wie durch kluge und verantwortungsvolle Politik. Denn die Gesundheit kannst du besser beeinflussen, als mit Impfungen und Penicillin. Nämlich durch soziale Maßnahmen, durch Bildungsmaßnahmen, durch sozialen Wohnbau, durch Grünflächen, wo die Kinder spielen können, egal, wie dick die Geldbörsen ihrer Eltern sind. Auch in anderen politischen Themenfelder kommt es immer wieder auf das Gleiche zurück: Es geht um die Chancengerechtigkeit. Alles endet und beginnt bei der Chancengerechtigkeit: die Gesundheit, die Bildung, wie würdig und gut wir altern können - und dafür ist Politik da, diese Chancen und Möglichkeiten den Menschen zu geben und möglichst alle in der Bevölkerung hier mitzunehmen und niemanden zurückzulassen.”

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