Christa Pölzlbauer

APA/HANS KLAUS TECHT/ORF ISABELLE ORSINI-ROSENBERG

Christa Pölzlbauer

Sie war Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, der Dachorganisation österreichischer Frauenvereine.

Dr.in Gabriele Christa Pölzlbauer wurde 1948 als Christa Hasenöhrl in Sopron/Ödenburg in Ungarn geboren. Sie ist Psychotherapeutin.

"Feministische Themen werden in den Medien schlicht vernachlässigt und - wenn überhaupt - dann nur am Rande angesprochen."

Dr.in Gabriele Christa Pölzlbauer war 1997 Vorsitzende des ersten österreichischen Frauenvolksbegehren. 1999 kandidierte sie für das Liberale Forum für den Nationalrat. Von 2007 bis 2015 war sie Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, der Dachorganisation österreichischer Frauenvereine.

“Die Beratungen im Gleichbehandlungsausschuss waren für mich als Vertreterin der UnterzeichnerInnen des Frauenvolksbegehrens in mehrfacher Hinsicht eine Enttäuschung. Zum einen wurde den Forderungen von 645 000 BürgerInnen in keinem einzigen Punkt auch nur ansatzweise entsprochen. Zum anderen wurden die Beratungen über weite Strecken auch nicht zielorientiert geführt. Eindeutige und klare Aussagen von Expertinnen wurden nicht widerlegt, sondern schlicht missachtet; nicht Argumente waren der Grund für die Ablehnung, sondern der fehlende Wille.”

“Der ganze Profit und das Weltwirtschaftswachstum ist auf die schlecht bezahlte oder nicht bezahlte Frauenarbeit begründet. Wenn das entlohnt würde, dann wären die Frauen die Multimillionäre.”

“Es ist eine riesen Schande, wenn man den Europavergleich hernimmt und z.B. im Gehaltsunterschied die Frauen in Österreich an vorletzter Stelle sind. Das ist so ungeheuerlich, so absurd. Also, dass da nicht alle Frauen auf die Barrikaden gehen, das ist mir eigentlich ein Rätsel.”

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