Andreas Vitasek

ORF

Andreas Vitásek "Austrophobia"

Anlässlich 25 Jahre Ö1 Kulturzelt am Donauinselfest erscheint ein Live-Mitschnitt aus dem Stadtsaal Wien vom 15. März 2019. Wortgewandt stemmt sich Vitásek gegen die Kleinkariertheit und die Dummheit, gewürzt mit persönlichen Pointen und geschickt changierend zwischen Erlebtem und Erfundenem.


Andreas Vitáseks 13. Programm "Austrophobia" ist eine kabarettistische Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff und dem Fremdsein, mit begründeten und unbegründeten Ängsten, mit dem Junggewesensein, dem Älterwerden und der untoten Vergangenheit Österreichs. Eine Reise durch das weite Land der österreichischen Seele und in die Untiefen des goldenen Wiener Herzens.

Lauert das Grauen in der Idylle?

"Andreas Vitásek widerlegt beim Blick ins Gräuliche bis Grausliche des menschlichen Charakters mit Bravour den Eindruck, der Esprit habe hierzulande keine Advokaten."
(Kurier)


ORF-CD 812
2 CDs & Download
Spieldauer: 105:48

Wiener Donauinselfest, Ö1 Kulturzelt
Sa, 22. Juni 2019, 20 bis 21 Uhr
Andreas Vitásek, "Austrophonia"

Ankommen und Wegfahren, Nationalismus und Internationalismus und die "alltäglichen Mühen der Ebene" werden im privaten Mikrokosmos einer Familie mit illegal eingeschleustem Mops abgehandelt. Gibt es ein richtiges Leben im falschen? Lauert das Grauen in der Idylle?

Trackliste:
1. Austrophobia
2. Heimkehr
3. Neunzehntlustigster Österreicher
4. Andi, Adi und die anderen
5. 63 plus
6. Hund
7. Burgenland
8. Mann im Nebel
9. Krawatten, 10. Zippezappe

Der Kabarettist, Theatermann, Poet und Clown, verschont in "Austrophobia" niemanden, auch sich selbst nicht.

Andreas Vitásek studierte Theaterwissenschaften und Germanistik in Wien. In den Jahren 1978 bis 1980 besuchte er die Theaterschule von Jacques Lecoq in Paris. Seit 1981 arbeitet er als Kabarettist, Schauspieler und Regisseur. Seine Soloprogramme haben das österreichische Kabarett seit den 80er Jahren konstant geprägt. Vitásek wurde dafür unter anderem mit dem Salzburger Stier, zwei Mal mit dem Österreichischen Kabarettpreis (2007 "My Generation", 2014 "Sekundenschlaf"), 2011 mit dem Schweizer Kabarettpreis Cornichon und 2018 mit dem Ehrenpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Seine künstlerische Laufbahn umfasst seit jeher auch die Arbeit an den Theaterbühnen, als Schauspieler und Regisseur. Andreas Vitáseks Filmkarriere begann mit Niki Lists Filmen "Malaria" und vor allem "Müllers Büro", der zu einem fulminanten Kinohit wurde.

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