Walfanghaube

RIJKS MUSEUM

Teresa Präauer betrachtet Mützen im Rijksmuseum

Die österreichische Schriftstellerin Teresa Präauer schreibt in diesem Jahr "Diagonal"-Kunstkolumnen und trägt diese auch vor - an jedem ersten Samstag im Monat.

Erhalten haben sich diese Strickmützen in den Gräbern der Arbeiter und Wachmänner aufgrund der konservierenden Bedingungen des Permafrostbodens, jede Mütze gehörte zu einem ihrer Skelette. Es ist schon ein bisschen schaurig, sich diese Kopfbedeckungen im Museum jetzt anzuschauen, auch ein bisschen traurig vielleicht. Weil die Arbeiter, um sich vor der Kälte zu schützen, in ihrer dicken Kleidung kaum voneinander zu unterscheiden waren, waren es die unterschiedlichen bunten Strickmützen, an denen man jeden einzelnen erkannte. – Hieß es nicht schon in der Bibel: An ihren Strickmützen sollt ihr sie erkennen?

Text: und Aufnahme: Teresa Präauer

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