Sebastian Kurz und Rudolf Anschober

APA/ROLAND SCHLAGER

Fehlende Zahlen gehen uns alle an

Die Zahlen schauen gut aus, das haben Gesundheitsminister und Bundeskanzler in den letzten Tagen einmal mehr bestätigt.

Seit Beginn der Covid-19-Epidemie in Österreich gibt es kaum eine Pressekonferenz, bei der Regierungsmitglieder nicht auf Zahlen zum Gesundheitswesen verweisen, Diagramme präsentieren oder Kurven visualisieren, um Maßnahmen zu argumentieren oder ihre Lockerung zu begründen. Aber wie steht es um die Transparenz dieser Daten, welche Zahlen sind öffentlich nachvollziehbar, welche werden nicht veröffentlicht?

Jakob Weichenberger, Leiter des Datenteams der „Zeit im Bild“-Redaktion des ORF, spricht über intransparente Krankengeschichten und den demokratiepolitischen Anspruch auf höchstmögliche Nachvollziehbarkeit.

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