Sabine Watschka

JOHANNES WENZL

Publikumsvoting

Sabine Watschka

geboren 1990 in Amstetten, lebt und arbeitet in Ybbs/Donau

Arbeitsvorhaben

Ich möchte weiterhin mit der Inszenierung und Digitalisierung der Warenkultur arbeiten. Mich fasziniert die Wechselwirkung von Materialität und Digitalität in unscheinbaren Alltagsgegenständen und deren Auswirkungen auf unseren Lebensalltag. Eine Beschäftigung mit der gegenseitigen Einflussnahme von Faktoren wie Produzent/in, Produktion und Produkt ist geplant. Die Verselbstständigung und die daraus entstehende Einflussnahme von Waren auf Menschen soll in weiteren Arbeiten hinterfragt werden.

Mich fasziniert die Wechselwirkung von Materialität und Digitalität in unscheinbaren Alltagsgegenständen und deren Auswirkungen auf unseren Lebensalltag.

Kommentar der Künstlerin

Unscheinbare Alltagsgegenstände, wie Lebensmittelverpackungen bilden den Ausgangspunkt für komplexe Überlegungen und meine Werke. Verpackungen geben auf vielschichtige Weise Informationen zu ihrem Inhalt wieder. Bereiche sind durchsichtig, Abbildungen verweisen, Farben nehmen Bezug und Texte, QR-Codes und Barcodes informieren oder ordnen ein. Auf Verpackungen ist die Digitalisierung des Alltags und der Umgang mit Waren und Konsum deutlich sichtbar, beide bilden thematische Schwerpunkte meiner Arbeit

https://vimeo.com/588766391

Ausbildung

  • seit 2018: Kunstuniversität Linz, Erweiterungsstudium Gestaltung: Technik, Textil
  • 2013-2018: Kunstuniversität Linz, Studium Bildnerische Erziehung, Technik&Design/Werkerziehung)

2021

  • Aus der Dunkelheit, Kunstuniversität Linz, Aktenkeller, Hauptplatz 6
Warennetz, 2019

Warennetz, 2019 Im Werk Warennetz nehme ich Bezug auf die Digitalisierung von Logistiksystemen. Barcodes von Lebensmittelverpackungen sind auf Papier collagiert und durch Linien verbunden, wodurch sich ein Netz bildet.
Das Entstehen von Netzwerken wird sichtbar, die zum Austausch von Informationen dienen und durch die Digitalisierung erweitert werden. Austausch findet nicht nur im Bereich der Lebensmittelproduktion statt, sondern ist allgegenwärtig. So ist Kunst ein Teil des sozialen Austauschs, denn sie kann als Speicherung von sozialen und kulturellen Informationen angesehen werden.

WATSCHKA

2019

  • Warennetz, 36. österreichischer Grafikwettbewerb, TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol, Innsbruck
  • Rundgang 2019, Kunstuniversität Linz

2017

  • Auto-Mobile, Open Air Ottensheim
  • Rundgang 2017, Kunstuniversität Linz
  • Schichtkörper, Die Ordnung der Dinge,
  • Ortsspezifische Kunst für das Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern
Alltagsästhetik 20-I, 2020

Alltagsästhetik 20-I, 2020 In Alltagsästhetik 20-I wurden Warenstücke und auslaufende Farbfl ächen entlang eines genähten Codes aufgemalt. Die mittige Positionierung des Codes als "Stripe" eröffnet Querverweise zu Werken der Bildenden Kunst. Die Nähte des Code-Stripes durchdringen die Stoffbahn und ermöglichen eine Aneignung der Konsumwelt für eigene Gestaltungsprozesse.

WATSCHKA

2016

  • Auto-Mobile, FAHR-ART, Verein Raumschiff, Linz
Serie "Verpackungsobjekte", Alltagsästhetik II-IV, 2020

Serie "Verpackungsobjekte", Alltagsästhetik II-IV, 2020 Mit der Oberfl äche und Wahrnehmung von Lebensmittelverpackungen setze ich mich in der Serie Verpackungssubjekte auseinander. Beim Hineinsehen in das Verpackungssubjekt Alltagästhetik II wird den Betrachtenden das eigene Bild reflektiert, sie werden Teil der Inszenierung. Es entsteht eine Alltagsästhetik losgelöst vom Wareninhalt, welche eine Reflexion der Konsumwelt und Digitalisierung ermöglicht. Diese wird durch die direkte Gestaltung der Werke aus den Verpackungsmaterialien verstärkt.

WATSCHKA

2015

  • BETWEEN DARKNESS AND LIGHT, OK. Offenes Kulturzentrum OÖ, Linz
  • e.o. plauen, Nachwuchswettbewerb für Handzeichnung, Galerie im Malzhaus, Plauen

Stipendium

  • 2019: Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, Siebdruckklasse (Ciara Phillips)

Service

Sabine Watschka

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