Die Krätzemilbe

ORF/ISABELLE ORSINI UND ROSENBERG

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Die Krätzmilbe

Das Ö1 Insektarium: Die Mitläufer

In dieser Serie haben wir über Insekten berichtet, die Wasser für die Reproduktion brauchen, über Insekten, die von der Lichtverschmutzung betroffen sind, über Krabbler in der Wohnung, über Insekten, die vom Menschen gegessen werden und solche, auf deren Speiseplan der Mensch steht. Wir beenden diese Serie mit der 14. Staffel und tun dies mit einem Schmunzeln. Immer wieder wurden wir gefragt, warum wir nicht über Zecken, Milben oder Spinnen berichten. Die Antwort ist: weil sie keine Insekten sind. Doch zum Abschluss werden wir in der närrischen Jahreszeit einige dieser "Mitläufer" vorstellen.

Milben sind mikroskopisch kleine Tierchen die als Parasiten Hunde, Katzen und Pferde befallen und auch auf den Menschen übertragen werden können. Diese Räudemilben sind für den Menschen keine allzu große Belastung, da er ein "Fehlwirt" ist und die Tiere bald absterben. Sehr unangenehm und sogar gefährlich für den Menschen kann die "Krätzmilbe" werden. Sie ist 0,3 bis einen halben Millimeter groß und wird bei länger dauerndem direktem Hautkontakt übertagen. Die Parasiten bohren sich unter die oberste Hautschicht, legen dort ihre Eier ab und ernähren sich von abgestorbenen Zellen und Zellflüssigkeit. Diese "Wohngemeinschaft" bleibt nicht unerkannt: Es juckt bestialisch und muss schleunigst behandelt werden.

Sabine NIkolay

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