Menschen vor Riesenbüchern

APA/DPA/HENDRIK SCHMIDT

Kontext

Sachbücher im Juli

Die monatlich erscheinende Sachbuch-Bestenliste der Medienpartner "Die Literarische Welt", Radiosender WDR 5, "Neue Zürcher Zeitung" sowie Ö1.

Unabhängiges Gremium

Unsere Liste wird von einem unabhängigen Gremium erstellt, dem Fachjournalisten und renommierte Publizisten angehören, darunter Wissenschaftler wie Herfried Münkler und Jochen Hörisch. Das Gremium, das ab Januar noch erweitert werden wird, ermittelt monatlich zehn Bücher auf Basis von Punkten. Jeder Juror, jede Jurorin kann 8, 6, 4 oder 2 Punkte für vier Bücher vergeben.

1. Ingrid Carlberg

"Marionetten. Eine kurze Geschichte der politischen Propaganda von der Oktoberrevolution bis heute", übersetzt von Susanne Dahmann, btb Verlag, 558 Seiten

2. Christoph Möllers / Nils Weinberg

"Öffentliche Kunstfreiheit", Suhrkamp Verlag (stw), 180 Seiten

3. Volker Weiß

"Katechon. Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart", Verlag Cotta, 127 Seiten

4. Fritz Breithaupt

"Einmal, Zweimal, Keinmal. Wie wir Erfahrungen machen", Suhrkamp Verlag. 280 Seiten

5. Jens Balzer

"Confusion is next. Die Nullerjahre. Das Jahrzehnt des Umbruchs", Verlag Rowohlt Berlin, 272 Seiten

ex aequo, Bruno Preisendörfer

"Schlagworte, die Geschichte machen. Wie Parolen von 'Stunde Null' bis 'Wir schaffen das' Deutschland veränderten", Verlag Galiani Berlin, 432 Seiten

7. Dieter Burdorf

"Dieses unruhige Ich. Ingeborg Bachmann. Eine Biographie", C. H. Beck Verlag, 764 Seiten

8. Sebastian Haffner

"Der Teufelspakt. Eine Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen", mit einem Nachwort von Karl Schlögel, Carl Hanser Verlag, 224 Seiten

9. Florian Butollo

"Das knappe Gut Arbeit", Suhrkamp Verlag (es), 254 Seiten

10. Serhii Plokhy

"Das Zeitalter der Atomwaffen. Von Hiroshima bis zur Gegenwart", übersetzt von Oliver Lingner und Hans-Peter Remmler, Verlag Hoffmann & Campe, 608 Seiten

"Scharfsinnig plädiert der norwegische Historiker, dass die hiesige Politik zur Diplomatie zurückfinden muss - damit wir nicht die Fehler aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wiederholen, damit wir die Welt vor ihrem dann wohl letzten Krieg bewahren." (Michael Lüders)