Menschen vor Riesenbüchern

APA/DPA/HENDRIK SCHMIDT

Kontext

Sachbücher im August

Die monatlich erscheinende Sachbuch-Bestenliste der Medienpartner "Die Literarische Welt", Radiosender WDR 5, "Neue Zürcher Zeitung" sowie Ö1.

Unabhängiges Gremium

Unsere Liste wird von einem unabhängigen Gremium erstellt, dem Fachjournalisten und renommierte Publizisten angehören, darunter Wissenschaftler wie Herfried Münkler und Jochen Hörisch. Das Gremium, das ab Januar noch erweitert werden wird, ermittelt monatlich zehn Bücher auf Basis von Punkten. Jeder Juror, jede Jurorin kann 8, 6, 4 oder 2 Punkte für vier Bücher vergeben.

1. Christiane Hoffmann

"Die Träume, die wir hatten - Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich", C. H. Beck Verlag, 300 Seiten

2. Papst Leo XIV.

"Magnifica humanitas - Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Enzyklika", Herder Verlag, 192 Seiten

3. Asma Mhalla

"Cyberpunk - Das neue totalitäre System", übersetzt von Stephanie Singh, Edition Mercator, C. H. Beck Verlag, 137 Seiten

4. Jan Werner Müller

"Straße, Platz, Palast - Zur Architektur demokratischer Räume", Suhrkamp Verlag (es), 267 Seiten

5. Alain de Botton

"A Therapeutic Journey - Von der Kunst, schwere Zeiten zu bewältigen", übersetzt von Karin Witthuhn und Sabine Längsfeld, Rowohlt Tb-Verlag, 400 Seiten

6. Andrea Stoll

"'Zwei Menschen sind in mir' - Ingeborg Bachmann. Die Biografie", Piper Verlag, 480 Seiten

7. Augustine Sedgewick

"Männer, Väter, Patriarchen - Eine Geschichte von Liebe und Macht", übersetzt von Holger Hanowell, Reclam Verlag, 315 Seiten

8. Philipp Manow

"Spaltungslinien - Europas Parteiensysteme und die Dekonsolidierung des Nationalstaats", C.H. Beck Verlag, 173 Seiten

9. Avner Ofrath

"Israel, Palästina, Deutschland - Versuch einer Entwirrung", Suhrkamp Verlag (es), 176 Seiten

10. Klaus von Dohnanyi / Erich Vad

"Frieden - Wie geht das?", Westend Verlag, 126 Seiten

"Barbara Prainsacks neues Sachbuch liefert eine Gebrauchsanweisung für eine bessere Datenwelt. Statt technokratischer Lösungen setzt die Politikwissenschafterin auf ein umfassendes Solidaritätskonzept: Daten müssen gerecht geteilt und verantwortungsvoll genutzt werden, um gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen und Missbrauch zu verhindern. Wer wissen will, wie Transparenz, Teilhabe und faire Regulierung die Kontrolle über die Datenstruktur zurück ins Gemeinwesen bringen können, findet hier ein stringentes, praxistaugliches Programm." (Judith Kohlenberger)

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