Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

20031102Ö1 21.1522.001/P31/250E.Schobel/A.Koch 1 WORTBEITRAG 00.39.00 U : Co-Autor: Eva Schobel 2 WORTBEITRAG 00.39.00 U : Co-Autor: Alfred Koch 3 WORTBEITRAG 00.03.19 U : Literatur/Prosa: Größere Hoffnung 4 WORTBEITRAG 00.00.40 U : Vater aus Stroh 5 WORTBEITRAG 00.00.32 U : Lyrik: "Danach", aus "Verschenkter Rat" Alle: S.Fischer Verlag GmbH > 6 Sigantion 00.00.17 Hörverlag ISBN 3-5 7 K : Ilse Aichinger 00.01.05 96-50407-4 T : Spiegelgeschichte S : Edition Korrespond 8 K : Ilse Aichinger 00.00.50 enzen/ORF T : Stadtmitte S : CD02/27080/4 9 K : Angelo Badalamenti 00.01.20 Nothing/Interscope G : LOST HIGHWAY / Original Filmmusik /MCA IND 90090 T : Red bats with teeth/instr. (2.57') S : Bob Sheppard/Saxophon S : Ernest Hamilton/Bass S : Ralph Penland/Drums S : Ronald Brown/Baritonsaxophon S : Henry Kranen/Baritonsaxophon CD02/34741/2 10 K : Max Nagl/geb.1960 00.00.40 November NVR 20012 LP: CAFE ELECTRIC ! T : Lost girl/instr.(3.10') A : Max Nagl Quintet S : Max Nagl/Saxophon, Klarinette, Melodika, Sampler, Stimme, Glockenspiel S : Josef Novotny/Piano, Harmonium S : Joanna Lewis/Violine S : Achim Tang/Bass S : Patrice Heral/Percussion, Drums, Stimme, Tablas CD02/34741/3 11 K : Max Nagl/geb.1960 00.01.00 November NVR 20012 LP: CAFE ELECTRIC ! T : Die freudlose Gasse/instr.(5.01) A : Max Nagl Quintet S : Max Nagl/Saxophon, Klarinette, Melodika, Sampler, Stimme, Glockenspiel S : Josef Novotny/Piano, Harmonium S : Joanna Lewis/Violine S : Achim Tang/Bass S : Patrice Heral/Percussion, Drums, Stimme, Tablas CD02/34741/13 12 K : Max Nagl/geb.1960 00.00.30 November NVR 20012 LP: CAFE ELECTRIC ! T : Permanent/instr.(3.41) A : Max Nagl Quintet S : Max Nagl/Saxophon, Klarinette, Melodika, Sampler, Stimme, Glockenspiel S : Josef Novotny/Piano, Harmonium S : Joanna Lewis/Violine S : Achim Tang/Bass S : Patrice Heral/Percussion, Drums, Stimme, Tablas EX 488-2/Cut 6 13 K : P.N.Gruber 00.02.15 ISBN 3-221-14882-8 T : GESANG um den Schlaf gefügig zu machen Die Lilie S : H.Gruber/I.Barrios/P.N.G. doublebass rec. 14 K : P.N.Gruber 00.05.30 Die schwarze Prinz T : Cut 3:Like E.R.(1.30') essin T : Cut 13:Die Meute (f.Th.Bernhard)(2.00) T : Cut 18:Spring '99 (f.A.Sailer) (2.00') S : P.N.Gruber > 15 K : David Friesen 00.04.55 Shamrock Rec.1031- T : Within the Courts 2 S : D.Friesen,G.Barone,R.Porter,A.Jones

Hörbilder zur Literatur.
"Ich werd mich noch beim Sterben langweilen."
Die paradoxe Lebenslust der großen österreichischen Autorin Ilse Aichinger.
Von Eva Schobel und Alfred Koch

Tagtäglich geht Ilse Aichinger ins Kino, oft drei bis vier Mal. Nirgends kann sie so gut der Langeweile entgehen, nirgends kann sie so gut verschwinden. Die meisten von Ilse Aichingers jüdischen Verwandten wurden von den Nationalsozialisten zum Verschwinden gebracht. Ihre Zwillingsschwester konnte noch rechtzeitig nach England emigrieren, Ilse selbst überlebt als Mischlingskind mit ihrer Mutter in Wien. 1948 erscheint ihr Roman "Die größere Hoffnung", der erste und für lange Zeit einzige ästhetisch gelungene Reflex auf die Verfolgung im Dritten Reich, in dem das Wort "Nationalsozialismus" kein einziges Mal fällt. Für ihre berühmte "Spiegelgeschichte" erhält sie 1952 den Preis der Gruppe 47, 1953 heiratet sie den Schriftsteller Günter Eich. Jahrzehntelang lebt sie mit ihrer Familie auf dem Land, vermisst das Kino und schreibt Erzählungen, ohne zu erzählen. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Ilse Aichinger wieder in Wien. Hier entsteht fast nebenbei die einzigartige Autobiografie der Lebens- und Schreibkünstlerin: Blitzlichter fallen auf Filme, die sie gesehen, Gegenden, die sie erlebt, Menschen, die sie getroffen hat.

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