Kunstradio - Radiokunst

"aufhören" von Peter Kutin, Philip Leitner und Heike Kaltenbrunner

"Spielen wir also weiter und sagen: Die Klänge sind da, um zu hören (- nicht um gehört zu werden. Das ist etwas anderes). Und das Hören ist da, um aufzuhören. Mehr weiß ich auch nicht."

Peter Kutin, Philip Leitner und Heike Kaltenbrunner vom Verein garnison7 aus Wien realisieren von 12. Juni bis 2. Juli 2010 das Festival für Klangkunst "acoustic fields" in Kooperation mit dem Kunstraum ESC Graz.

Die Radio-Komposition "aufhören" versucht, die Thematik des Festivals klanglich umzusetzen. Es beschäftigt sich folglich mit der Wahrnehmung verschiedener klangquellen - (alltäglichen) Umgebungsgeräuschen sowie klanginstallativen Arbeiten. Es thematisiert die Veränderung des Gehörsinns seit Beginn des elektronischen und digitalen Zeitalters und nutzt das Medium Radio, um den Zuhörer das ein oder andere mal hinter das akustische Licht zu führen.

Neben diversen Aufnahmen bizarrer Klanglandschaften, Field Recordings sowie Klanginterventionen im öffentlichen Raum strukturiert sich die Arbeit durch ihre akustischen Innen-Außen-Wechsel (von Raumaufnahmen zu Freifeldaufnahmen). Christian Reiners Stimme dient dem Zuhörer dabei als roter Faden.

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