Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft

Von Hausmädchen und Schwerarbeitern. Hinterlassenschaften von Migranten und ihre Bedeutung. Gestaltung: Tanja Malle

101 Jahre ist es her, dass die damals 21-jährige Martha Teichmann Dresden den Rücken kehrte und in New York eine Stelle als Dienstmädchen annahm. Bekannt wurde Martha Teichmann erst Jahre nach ihrem Tod - durch die wissenschaftliche Aufarbeitung ihrer umfangreichen Hinterlassenschaft, die von den vielen Facetten des Lebens als Migrantin zeugt. Ähnliches gilt für die Autobiografien von Migranten vom Balkan, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Eisenminen des US-Bundesstaates Minnesota schufteten.

Den Schwerarbeitern und dem Hausmädchen machte Ähnliches zu schaffen wie den Migranten von heute: Der Assimilationsdruck von Seiten der Aufnahme-Gesellschaft, die prekäre soziale Stellung und mangelnde Aufstiegschancen. Wie könnte heute - aus wissenschaftlicher Sicht - ein zeitgemäßer Umgang mit den Herausforderungen der Migration aussehen? Die Dimensionen fragen nach - bei einem Symposion, das bekannte Migrationsforscher/innen in Wien versammelt.

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