Saldo - Das Wirtschaftsmagazin

Elend trotz Diamanten - Simbabwe in der Armutsfalle. Gestaltung: Bernt Koschuh. Moderation: Nadja Hahn

Simbabwe, das war einst die Kornkammer Afrikas. Das Land ist reich an Bodenschätzen und galt als Vorbild für einen friedlichen Übergang von der Kolonialisierung durch Großbritannien hin zur Demokratie.

Von diesem Glanz ist heute nichts mehr übrig. Die Plantagen sind verdorrt, die meisten der rund 11 Millionen Einwohner hungern, 80 Prozent sind arbeitslos, AIDS schwächt die Bevölkerung noch mehr. Präsident Robert Mugabe hat mit einer brutalen Landreform und der Enteignung weißer Großfarmer den wirtschaftlichen Absturz des Landes eingeleitet.

Heute könnte Simbabwe geradezu als Musterbeispiel dafür gelten, wie Korruption und Missachtung wirtschaftlicher Grundregeln ein ganzes Land in die Armut stürzen. Die neue Einheitsregierung unter Beteiligung der früheren Opposition um Morgan Tsvangirai scheint dem nur wenig entgegen zu setzen. Mugabe schiebt die Schuld auf die Sanktionen des Westens. Simbabwe ist in einer Armutsfalle.

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