Praxis - Religion und Gesellschaft

Karfreitag: Kirchen ohne Kreuz. Gestaltung: Sandra Szabo
Tschernobyl: 25 Jahre nach Katastrophe. Gestaltung: Roberto Talotta
Geld regiert nicht alle Welten. Gestaltung: Brigitte Krautgartner
Zerrüttete Paradiese: Hilfe für Migrantinnen aus Haiti in der Dominikanischen Republik. Gestaltung: Ulla Ebner
"Baupläne der Schöpfung - Hat die Welt einen Architekten?" Gestaltung: Andreas Mittendorfer

Die evangelisch-reformierte Kirche wehrt sich gegen eine mögliche Vereinnahmung des Kreuzes als christliches Symbol. In vielen reformierten Kirchen gibt es gar kein Kreuz, evangelisch-reformierte bekreuzigen sich auch nicht. Und auch über Kreuze an öffentlichen Orten wird nach Urteilen des Menschengerichtshofes und des österreichischen Verfassungsgerichtshofes wieder diskutiert. Beide Höchstgerichte hatten die Anbringung von Kreuzen in Kindergärten bzw. Schulklassen als zulässig erklärt.

Vor sechs Wochen ist es zur Atomkatastrophe in Japan gekommen, Ausgang höchst ungewiss. Auch die Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl sind bis heute unabsehbar. Vor einem Vierteljahrhundert zog die radioaktive Wolke von Tschernobyl in der heutigen Ukraine ins benachbarte Weißrußland. An den Auswirkungen leiden die Menschen der Region heute noch. Viele Gebiete, die evakuiert wurden, sind mittlerweile wieder bewohnt, auch wenn dort die Radioaktivität noch immer vorhanden ist. Die österreichische Caritas unterstützt Projekte in der Ukraine und in Weißrußland.

Im Talente-Tauschkreis Vorarlberg werden Leistungen ohne Einsatz von Euro getauscht. Als Verrechnungseinheit gelten vielmehr die Talente. Der Unternehmensberater Gernot Jochum Müller, unter anderem Obmann des Talentetauschkreises Voralberg spricht über seine einschlägigen Erfahrungen.

In Haiti leiden Menschen nach wie vor unter den Folgen des Erdbebens vor mehr als einem Jahr. Viele leben in provisorischen Zeltlagern. Problematisch ist auch die Beziehung der beiden Nachbarländer, der dominikanischen Republik und eben Haiti. Vor allem die Situation der haitianischen Migranten in der Dominikanischen Republik gilt als prekär. Menschenrechtsorganisationen prangern diese Situation immer wieder an. Eine davon ist MUDHA - eine Organisation dominiko-haitianischer Frauen.

Gibt es einen Gott, der die Welt erschaffen hat oder nicht? Dieser Frage gehen der Mediziner und Theologe Johannes Huber und der Wiener Physiker Walter Thirring in ihrem neuen Buch nach. Bei der Buch-Präsentation dabei war auch der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, der sich in der Diskussion zwischen Theologie und Naturwissenschaften immer wieder gerne zu Wort meldet.

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