Logos - Theologie und Leben
"Der große Engel, der neben mir ging" - Himmelsboten in der Literatur. Gestaltung: Cornelius Hell
24. September 2011, 19:05
Die Engel gehören nicht nur zum Grundbestand der jüdisch-christlichen Tradition und des Islam, sondern spielen auch für viele nichtreligiöse Menschen eine Rolle. Schon Heinrich Heine bemerkte süffisant, dass er zwar nicht an den Himmel glaube - "doch die Existenz der Engel / Die bezweifelte ich nie."
Was mit Dante, Shakespeare und Goethe begann, setzt sich bei Peter Handke, Ilse Aichinger oder Harry Mulisch bis in die Gegenwart fort: In Extremsituationen, in denen Menschen elementare Erfahrungen der Liebe, des Schmerzes oder des Sterbens machen, erscheinen Engel in Gedichten, Geschichten und Romanen.
Service
Buch, Hans Magnus Enzensberger, Kiosk. Neue Gedichte, Suhrkamp Verlag
Buch, Else Lasker-Schüler, Gesammelte Werke Bd. 1: Die Gedichte 1902-1943, Suhrkamp
Buch, Friedrich Dürrenmatt, Ein Engel kommt nach Babylon. Eine fragmentarische Komödie in drei Akten, Diogenes Verlag
Buch, Edwin Wolfram Dahl, Von Staunen einen Rest. Gedichte, Otto Müller Verlag
Buch, Ernst Meister, Gedichte 1932-1964, Luchterhand Verlag
Buch, Andrea Wüstner (Hg.), Himmlische Boten. Gedichte und Geschichten von Engeln, Reclam Verlag
