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1. CleanIT. Transparenz hinter verschlossenen Türen?
2. Vernetztes Lernen

1. "Saubere Informationstechnologie": das wäre der eingedeutschte Titel des Projekts "CleanIT", einem 400.000 Euro - EU-Projekt mit dem Ziel, Terroristen die Benutzung des Internets zu Zwecken der Propaganda möglichst zu erschweren. Es handelt sich hierbei um ein länderübergreifendes EU-Projekt, das von den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Belgien und Spanien initiiert wurde und von Ungarn, Rumänien, Österreich, Dänemark sowie Griechenland unterstützt wird. ImFebruar 2013 soll es abgeschlossen werden. Anfang der Woche fanden sich rund 50 Teilnehmer in Wien zur "CleanIT"-Konferenz ein, um an Feinheiten zu feilen und Problemstellungen zu diskutieren. Sarah Kriesche über den Status Quo nach der Konferenz in Wien.

2. In unserer Welt des lebenslangen Lernens sind technische Hilfsmittel längst nicht mehr wegzudenken: ob in Bildungsinstitutionen, am Arbeitsplatz oder auch im privaten Alltag - soziale Medien spielen eine immer größere Rolle. Dabei geht es nicht nur um eine orts- und zeitunabhängige Vermittlung von Wissen; soziale Medien ändern auch die Art und Weise, wie Menschen lernen. Das soziale Netz lehrt uns, zu kollaborieren und die Intelligenz und Erfahrung der Masse zur eigenen Wissenserweiterung zu nutzen.
Ein Thema, das nicht nur Entwickler auf dem Technologiesektor inspiriert, sondern auch Bildungsforscher verschiedenster Ebenen mehr und mehr interessiert, wie kürzlich bei der Tagung "Open and Social Technologies for Networked Learning" - kurz OST - in der estnischen Hauptstadt Tallin deutlich wurde. Wissenschaftler aus nordischen Ländern, aber auch aus den USA, aus Südkorea, Belgien und Großbritannien diskutierten eine Woche lang über Herausforderungen, Chancen und Grenzen von offenen Technologien zur Verbesserung des Lernens. Sylvia Sammer war dabei.

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