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1. WHO: Jede 3. Frau Opfer von Gewalt
2. 3D-Gehirnmodell: Es soll helfen uns zu verstehen
3. Erster Weltkrieg: Neue Erkenntnisse

1. WHO: Jede 3. Frau Opfer von Gewalt

Sexuelle und andere körperliche Gewalttaten gegen Frauen werden viel öfter begangen, als bislang vermutet. Das ergibt eine aktuelle Studie der Weltgesundheitsorganisation. Die Gewalt gegen Frauen habe epidemische Ausmaße, sagt WHO-Generaldirektorin Margaret Chan. Weltweit erleiden etwa 35 Prozent aller Frauen Prügel, sowie Vergewaltigungen oder sexuelle Nötigungen. Die Folgen sind Depressionen und Alkoholprobleme, wie auch ungewollte Schwangerschaften bzw. Schwangerschaftsabbrüche.
WHO
science.orf.at



2. 3D-Gehirnmodell: Es soll helfen uns zu verstehen

Das menschliche Gehirn: Viel wissen wir schon über die Funktionsweise unseres Denkorgans, vieles aber noch nicht. Ein jetzt neu erstellter drei-dimensionaler Gehirnatlas soll dazu beitragen besser zu verstehen, wie wir denken.
science.orf.at

3. Erster Weltkrieg: Neue Erkenntnisse

Fast hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg sind die Gründe für seinen Ausbruch noch immer nicht restlos geklärt. Ein internationales Symposion in Wien beschäftigt sich derzeit unter anderem mit diesen Fragen.
Mit: Holger Afflerbach, Historiker, Universität Leeds
Gestaltung: Martin Haidinger


4. Brust-Gen-Defekt: Anfragen nehmen zu

Anfang Mai hat die US-Schauspielerin Angelina Jolie vorsorglich ihre Brüste abnehmen lassen, da sie einen Gendefekt aufweist, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Krebs führt. Durch die Meldung dieser drastischen Maßnahme hätten sich die Anfragen verfünffacht, und zwar bei der österreichischen Hotline für Genetische Beratung an der Uniklinik für Frauenheilkunde in Wien. Österreichs Frauen - heißt es - stünden dieser radikalen Vorsorgemaßnahme jetzt weniger skeptisch gegenüber.


5. Klimawandel verändert den indischen Monsun

Der Klimawandel könnte den indischen Monsun aus dem Gleichgewicht bringen, warnt das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Computer-Simulationen zeigten, dass die täglichen Luft-Schwankungen des Monsuns sich weiter verstärken. Das könne weitreichende Folgen für die Landwirtschaft haben, aber auch auf die nationale Wasserversorgung. Und auch das Risiko von Überschwemmung werde steigen. In Indien entfallen 80 Prozent der Regenfälle auf die Monsun-Zeit zwischen Juni und September.
science.orf.at

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