Ambiente

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Reisen mit Ö1. Ambiente Spezial: "Fair Travel" in Israel und Palästina. Friedenstiftende Grenzüberschreitungen im Heiligen Land - Ein Versuch, akustisch dokumentiert von Ursula Burkert

In einer politisch höchst sensiblen Region im Nahen Osten versucht das Projekt "Fair Travel" eine Vision Wirklichkeit werden zu lassen: Die Gründer/innen dieses ersten israelisch-palästinensischen Joint Ventures in der Touristik-Branche glauben an die Möglichkeit einer Kooperation zwischen Israelis und Palästinensern. Die Kraft "des kleinen Anfanges" wird wirksam werden, auch wenn eine Normalisierung der gespannten Beziehung zwischen beiden Völkern noch in weiter Ferne zu sein scheint. "Fair Travel" möchte beiden Völkern die Gelegenheit geben, sich und ihr Land vorzustellen. Orte wie Jenin, Nablus oder Hebron im Westjordanland werden ebenso besucht wie Tel Aviv, Netiv Ha'asara oder der Kibuzz Zelim in Israel. Neben dem Besuch von touristischen Attraktionen werden für die "Fair-Traveller" die heutigen Lebensbedingungen in Israel und Palästina erfahrbar gemacht. Nicht allein die bestehenden Konflikte sollen dabei vorgestellt werden, sondern auch die konstruktiven Bemühungen um einen Dialog von beiden Seiten. Besonders berührend sind im Zuge einer "Fair Travel"-Exkursion die Begegnungen mit engagierten Menschen, die sich für eine Verständigung und ein Miteinander einsetzen.

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Das Team von SK Tours in Nature stellt sich vor

Tzachi Kedar:
Wenn ich mich heute als Tourismusexperte begreife, dann verdanke ich dies der Begegnung mit der Sinaihalbinsel. Als junger Mann hatte ich in den 70er Jahren das große Privileg, Menschen in den Sinai begleiten zu dürfen, die wie ich die Begegnung mit dieser noch völlig unberührten Wüstenlandschaft suchten. Im Sinai habe ich erst verstanden, welche ungeheure Wirkung die Natur auf uns hat - und die Wüste im Besonderen! Und das Zusammensein mit den Beduinen des Sinai zeigte mir, welche Bedeutung die Begegnung mit Menschen vor Ort im Rahmen einer gemeinsamen Reise hat............
Georg Rössler:
Georg war ein fürchterlicher Schüler. Mit einem Magisterabschluss in Jüdischen Wissenschaften, Theologie und etwas Jura für den guten Eindruck wurde es darum später sein Hauptanliegen, Lernen unterhaltsam zu gestalten - und so kam er in die Touristikbranche ...
Über seine Ehe mit einer jüdischen Israelin wurden der Christlich-Jüdische Dialog und die Deutsch-Israelischen Beziehungen konkrete Themen in seinem Lebensalltag. Nach seiner Übersiedelung nach Israel wurde er der Mitbegründer und Leiter des "Israel-Deutschland-Forums/Jerusalem", das als Verein über lange Jahre eine führende Rolle in den außerformalen Beziehungen zwischen den beiden Ländern spielte............
Gedi Hampe
geboren (
1971) in Berlin, aufgewachsen in Köln und Israel. Studierte Ethnologie, Politikwissenschaft und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln. Während seines Studiums beschäftigte er sich intensiv mit dem Fachbereich der visuellen Anthropologie. Er arbeitete an mehreren Dokumentarfilmprojekten mit, die sich u.a. auch mit den deutsch-israelischen Beziehungen auseinandersetzen. In Namibia produzierte er einen eigenen ethnographischen Film. Seine Leidenschaft und Neugierde gehört - neben der Natur - immer den Menschen: ihre Geschichten, die verschiedenen Kulturen der Region der Levante, mit ihren Traditionen, Bräuchen und kulinarischen Spezialitäten.......


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