Wissen aktuell

1. Open Data Portal für Österreich
2. Urvogel nutzte Federn zur Balz, nicht zum Fliegen
3. Sensationsstudie muss zurückgezogen werden

1. Open Data Portal für Österreich

Daten sind wertvoll. Persönliche Daten gehören geschützt; Daten von allgemeinem Interesse - Rohdaten aus Wissenschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und Wirtschaft - hingegen sammelt nun das Open Data Portal Österreich und will sie für jeden/ jede im Internet zugänglich machen. Die Plattform ist seit dieser Woche online. Die ersten Datensätze sind bereits abrufbar - berichten heute auch die ORF Wissenschaftsseiten.
Gestaltung: Julia Gindl
Mit: Helmut Bronnenmayer, Open Data Portal


2. Auf den Spuren des Hl. Wolfgang

Wallfahrten wie im 17ten Jahrhundert. Wie das ausgesehen hat, haben mehrere Institute der Ludwig Boltzmann Gesellschaft am Beispiel einer Klause erforscht und heute vorgestellt. Wie die Einsiedelei in St. Gilgen im 17ten Jahrhundert ausgesehen hat, das zeigen die ORF Wissenschaftsseiten.
Gestaltung: Lucia Reinsperger
Mit: Wolfgang Neubauer, Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie


3. Urvogel nutzte Federn zur Balz, nicht zum Fliegen

Zu schön zum Fliegen: der Urvogel Archaeopteryx nutzte seine Federn für die Balz und nicht in erster Linie für den Flug, zu dem Schluss kommt eine neue Studie anhand von Fossilien. Auch zum Schutz vor Kälte dürfte das Federkleid vor 150 Millionen Jahren gedient haben. Noch rätseln die Forscher, wie bunt es war. Doch so viel sei klar: Das Bild vom Urvogel und Sauriern an sich wandle sich - die Dino-Welt war vielfältiger und bunter als bisher angenommen und in vielen Museen und Büchern bisher dargestellt. Zu sehen ist Archaeopteryx auf science.ORF.at.
Gestaltung: Redaktion


4. Sensationsstudie muss zurückgezogen werden

Die international angesehene Wissenschaftsfachschrift "Nature" muss eine Studie zurückziehen: die Sensationsmeldung, dass ein Bad in Zitronensäure Zellen von Mäusen verjüngen könne, also in eine Art embryonalen Zustand versetzt habe. Vor 5 Monaten sorgte eine japanische Studie für weltweite Schlagzeilen, da in diesem Forschungsfeld viele Hoffnungen in puncto Heilung von Krankheiten stecken. Bald waren jedoch Zweifel an den Daten aufgekommen; nun gesteht das Team Fehler ein und die Studie wird zurückgezogen. Und auch "Nature" - das quasi als Gütesiegel für Studien gilt - verspricht, seine Qualitätsprüfungen zu verbessern. Nachzulesen auch auf science.ORF.at.
Gestaltung: Redaktion

Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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FR | 06 Juni 2014