help - das Konsumentenmagazin

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1. Geschlossene Immobilienfonds - VKI sieht Anleger getäuscht
2. "Sehr gut" oder "Mangelhaft". Wie Produkttests funktionieren
3. Murks - Nein Danke. Das Buch
4. Rückrufe und Gebrauchtwagen - wer bei Motorschäden zahlen muss

Geschlossene Immobilienfonds - VKI sieht Anleger getäuscht

Als lukrativ und sicher beworben, haben sich von österreichischen Banken vermittelte holländische Immobilien-Fonds in Holland als denkbar schlechtes Investment entpuppt. Von Renditen ist keine Rede mehr, die Anleger sind mit hohen Verlusten konfrontiert. Der Verein für Konsumenteninformation hat bei Recherchen in Holland aufgedeckt, wie die Anleger getäuscht wurden. Help informiert, welche Möglichkeiten Geschädigte nun haben, um eventuell Schadenersatz durchsetzen zu können.


"Sehr gut" oder "Mangelhaft". Wie Produkttests funktionieren

In Deutschland hat sich vor kurzem ein Schokoladenhersteller gerichtlich gegen ein negatives Urteil der Stiftung Warentest gewehrt - vorerst mit Erfolg. Ist dieser Streitfall ein Ausreißer oder setzen sich Firmen öfter gegen Testergebnisse zur Wehr? Wie vertrauenswürdig und aussagekräftig sind Produkttests im Allgemeinen und wer testet eigentlich die Tester? Help fragt nach.


Murks - Nein Danke. Das Buch

Seit geraumer Zeit kämpft der Verbraucheraktivist Stefan Schridde gegen die Tatsache, dass Firmen ihre Produkte bewusst immer kurzlebiger produzieren. In Fachkreisen spricht man von "Geplanter Obsoleszenz". Ob Waschmaschine, ob Drucker, ob PC - oft hält eine neues Gerät kaum länger als die Herstellergarantie. In seinem neuen Buch "Murks - Nein Danke" erklärt Schridde, worauf zu achten ist und was die Konsumenten gegen Schrottprodukte tun können.


Rückrufe und Gebrauchtwagen - wer bei Motorschäden zahlen muss

Ohne Vorwarnung heult der Motor auf, fängt an zu rauchen und stirbt schließlich den Drehzahltod. Mit rund 180.000 Kilometer auf der Uhr erleidet das Auto einer Hörerin einen kapitalen Motorschaden. Ein wirtschaftlicher Totalverlust: Die Reparaturkosten übersteigen den Wert des Fahrzeugs. Recherchen im Internet ergeben, dass für genau diesen Typ wegen genau dieses Problems ein Rückruf gestartet wurde. Das Auto wurde gebraucht gekauft; es stellt sich nun die Frage, ob gegenüber dem Vorbesitzer Ansprüche bestehen, wenn dieser dem Rückruf nicht gefolgt sein sollte. Oder muss der Hersteller, beziehungsweise der Importeur den Schaden beheben?

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