Journal-Panorama

Kampfzone Bildung
Gestaltung: Astrid Plank

In Österreich werden Berufschancen durch Bildung überwiegend "vererbt". Haben schon die Eltern eine höhere Bildung, schaffen das meist auch die Kinder. Wenn nicht - dann nicht.

Die Trennung in zwei Klassen erfolgt schon früh: Für die einen Familien ist es ein Problem, die nötigsten Schulsachen zu besorgen, an zusätzliche Angebote ist da nicht zu denken. Die anderen können es sich leisten, ihren Nachwuchs schon in Kindergarten und Volksschule intensiv zu fördern, sie trachten danach, dass ihre Kinder in die besten Schulen gehen. Sie sind - nach den Worten des deutschen Soziologen Heinz Bude - in "Bildungspanik".

Was bedeutet diese Bildungs-Apartheid für die Gesellschaft und wie könnte man gegensteuern?

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