Radiogeschichten

"Der Mörder." Von Heinrich Mann und "Die Stecknadeln." Von Guillaume Apollinaire, aus dem Französischen von Andrea Spingler. Es liest Thomas Lackner. Gestaltung: Martin Sailer

Zwei Erzähler aus verschiedenen Ländern, zwei unterschiedliche Episoden: Beobachtet Heinrich Mann in "Der Mörder" den Zusammenstoß von kaiserlichen Truppen mit zwei Zivilisten, die Getreide verkaufen könnten, was unerwartet endet, so schildert Guillaume Apollinaire, wie Verkleidungen und Tarnungen mehr Schaden als Nutzen anrichten können.

Apollinaire (1880-1919) hat den Krieg anfangs begeistert begrüßt, nach Fronterfahrungen aber verdammt. Heinrich Mann (1871-1950) blieb Zivilist, gleichwohl mit scharfem Blick für das Geschehen.

Service

"Über den Feldern. Der Erste Wektkrieg in großen Erzählungen der Weltliteratur", hrsg. von Horst Lauinger, Manesse Verlag, 2014

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