Journal-Panorama

Mittwochsrunde: Schulrevolution? Diskussion um die Gesamtschule
Diskussionsleitung: Astrid Plank

Die Industriellenvereinigung will, dass in der Schulpolitik endlich etwas weiter geht. Die ÖVP-dominierte Interessenvertretung möchte die gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen in Österreich; und das ganztags. Die Fakten sprechen laut IV für eine solche "Schulrevolution": Österreich habe zu viele Schulabbrecher, teile die Kinder zu früh in AHS und andere Schulen auf und kreiere damit Bildungsverlierer.

Für ihre Forderung nach der gemeinsamen Schule erntet die IV Applaus von der Opposition und auch von der SPÖ; die Volkspartei aber tut sich schwer damit, auch wenn sie zuletzt unter ihrem neuen Vorsitzenden Reinhold Mitterlehner etwas Bewegung in der Gesamtschuldiskussion hat erkennen lassen.

Soll man also in Zukunft alle Kinder acht Jahre lang gemeinsam unterrichten? Oder muss das System bleiben, wie es ist?

Darüber diskutieren:

Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung
Harald Mahrer, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft; Bildungskoordinator der ÖVP
Gerhard Riegler, Vorsitzender der Österreichischen Professorenunion; oberster Personalvertreter der AHS-Lehrer
Heidi Schrodt, Buchautorin und ehemalige AHS-Direktorin

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