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1. Flucht vor Klimafolgen sollte laut Menschenrechtsexperten anerkannt werden
2. Wasser-Umleitungsprojekt in China
3. Zehn ERC "Starting Grants" nach Österreich

1. Klimaflüchtlinge anerkennen

In Lima ist nun die UNO-Klimakonferenz zu Ende gegangen - wir haben ja in den Ö1 Journalen berichtet. Unter anderem darüber, dass Umweltorganisationen das Ergebnis höchstens als Minimalkompromiss einschätzen, da zum Beispiel keine verpflichtenden Ziele für die einzelnen Staaten vereinbart worden sind.
Immer wieder wird darauf verwiesen, dass laut wissenschaftlichen Prognosen in Zukunft viele ärmere Staaten und vor allem Inselstaaten mit den Folgen der Klimaerwärmung zu rechnen haben. Klimaflüchtlinge wurden im August erstmals vom Staat Neuseeland anerkannt - das Völkerrecht sieht das an sich nicht vor; es wäre aber notwendig, fordert seit langem der Menschenrechtsexperte der:
Mit: Manfred Nowak, Menschenrechtsexperte, Universität Wien
Gestaltung: Barbara Riedl-Daser


2. Wasser-Umleitungsprojekt in China

Das Herzstück des größten (aber auch umstrittenen) Wasserumleitungsprojekts der Welt ist fertig. Am Wochenende wurde damit begonnen, über ein neues Kanalsystem Wasser von Zentralchina in den Norden, unter anderem nach Peking umzuleiten (mehr als 1400 Kilometer). In zwei Wochen soll das erste Wasser in der chinesischen Hauptstadt ankommen.
Gestaltung: Ruth Kirchner


3. Zehn ERC "Starting Grants" nach Österreich

Heuer gehen zehn hochdotierte EU-Förderpreise nach Österreich. Sogenannte "Starting Grants" des Europäischen Forschungsrats - das wurde heute Mittag bekannt. Sie sind jeweils mit bis zu 2 Millionen Euro dotiert. Von Hochenergiebatterien bis Blutkrebs reichen die derart geförderten Grundlagenforschungsprojekte an heimischen Unis und Einrichtungen. Welche genau haben die ORF Wissenschaftsseiten zusammengefasst.

Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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