Journal-Panorama

Kein Geld für Jedermann: Betteln in Salzburg
Gestaltung: Cornelia Krebs

Das ganze Jahr über sind in Salzburg die Wogen hochgegangen - wegen etwa 100 Bettlern, die das Innenstadtbild prägen: Männer und Frauen, die still am Boden sitzen und die Hand aufhalten. Sie kommen vor allem aus Rumänien, die meisten gehören der Volksgruppe der Roma an. Die Salzburger tun sich schwer mit der sichtbaren Armut, Unmutsbekundungen reichten von Anpöbelungen durch Passanten über Unterschriftenlisten gegen Bettelei bis hin zu brennenden Bettlerlagern.

Gemeinsam mit NGOs und der Exekutive wurde die letzten Monate über nach Lösungen gesucht, von dringend benötigter medizinischer Versorgung bis hin zur Einrichtung von Verbotszonen. Experten sind sich einig: Armutsmigration ist ein europäisches Phänomen, die Salzburger werden sich an bettelnde Menschen gewöhnen müssen.


Wiederholung einer Sendung vom Mai 2014

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