matrix

matrix - computer & neue medien

20 Jahre Matrix

"matrix, lateinisch: die Gebärmutter, auch Gussform, Grundsubstanz, Schema" - so prosaisch startete im Mai 1995 unsere gleichnamige Sendereihe. Sie wollte den Puls der Netzwelt hörbar machen und wusste vor allem eines: was sie nicht sein wollte, nämlich ein Technoportal wie viele, die - mehr oder weniger sichtbar gesponsert von IT-Giganten - neueste Technik unter dem Deckmantel von Pseudo-Information verkaufen.

"matrix" hat sich schon vor zwanzig Jahren zum Ziel gesetzt, Technik als Kulturphänomen zu betrachten und zu analysieren, was sie mit uns anstellt, anstellen könnte oder anstellen sollte, um etwa die Demokratie zu verbessern. "Matrix" hing deshalb auch nicht dem populären Technodeterminismus an, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger als Opfer und Erfüllungsgehilfen technologischer Entwicklung empfinden, sondern verstand und versteht die digitale Revolution als Ort, der demokratisch gestaltet werden will und kann.

Wie sich die digitale Welt in den vergangenen zwei Jahrzehnten geändert hat, damit beschäftigen sich u.a. "matrix"-Mitarbeiter/innen der ersten Stunde.

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