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Welcher Song steht für welches Land? Das "EU-Liederbuch"
Theater aus Zeitungszitaten: "Nach dem Samt" am Prager Nationaltheater

Welcher Song steht für welches Land? Das "EU-Liederbuch"

Eine Gruppe von Musikern und Musikstudenten in Kopenhagen arbeitet derzeit an einem EU-Liederbuch (The European Union Songbook) – einem Songbuch, welches das musikalische Spektrum der Europäischen Union umfassen wird. Gewählt werden die Lieder von den Bürgern.
In jedem der 28 Mitgliedsländer wird eine Shortlist von Liedern zusammengestellt. Die einzelnen Staaten werden dann der Reihe nach eingeladen, ihre Lieblingslieder in sechs Kategorien zu wählen: Natur/Jahreszeiten; Kinderlied; Glaube; Volkslied; Freiheits-/Friedenslied; Liebeslied.
Das fertige Songbuch, das am 9. Mai 2016 (Europatag) erscheinen soll, wird die 6 Siegerlieder eines jeden Landes enthalten – insgesamt 112 Lieder. In Österreich wurden die Shortlisten von Studenten und Lehrern von fünf angesehenen musikalischen Institutionen quer durch das Land ausgewählt: von der Kunstuniversität Graz, der Anton Bruckner Privatuniversität, dem Joseph Haydn Konservatorium, dem Vienna Konservatorium, dem Konservatorium Franz Schubert und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.Zwei Lieder aus Hubert von Goiserns Repertoire sind unter den nominierten Werken zu finden: Sein Nummer-Eins-Hit Brenna tuat's guat ist in der Kategorie "Freiheits-/Friedenlied" gelistet und die populäre Ballade Weit, weit weg steht als eine der sechs Wahlmöglichkeiten in der Kategorie "Liebeslied" zur Wahl.- Gestaltung: Irene Suchy


Theater aus Zeitungszitaten: "Nach dem Samt" am Prager Nationaltheater

Die Produktion "Nach dem Samt" am Prager Nationaltheater lässt die letzten 25 Jahre Revue passieren: Das Stück spannt einen zeitlichen Bogen von der sogenannten samtenen Revolution 1989 bis ins Jubiläumsjahr 2014: "Zum ersten Mal verschiedene Preise in verschiedenen Geschäften, zum ersten Mal Herbalife, zum ersten Mal ein Englisch-Schnellkurs mit Native Speakern..." Basierend ausschließlich auf Überschriften und kurzen Zitaten aus Zeitungen kreiert der Regisseur Jirí Adámek eine neue Form von Musiktheater.- Gestaltung: Sophie Menasse


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