Vom Leben der Natur

Wolken im Weltall. Der Astrophysiker Gerhard Hensler über Sternennebel und intergalaktische Materie.
Teil 1: Blicke zum Urknall.
Gestaltung: Lothar Bodingbauer

Beobachtungen im Universum führen uns immer in der Zeit zurück. Das Licht ist aus fernen Galaxien lange unterwegs, und so sehen wir sie, wie sie früher waren.

Vor 13,7 Milliarden Jahren ist das Universum in einem Urknall entstanden. Die ersten 300.000 Jahre war es noch undurchsichtig, erst in der Zeit danach konnten sich Lichtstrahlen aus den Atomen "befreien", weil das Universum dann weniger dicht war.

Aus den Atomen bildeten sich Klumpen, und aus diesen wiederum Sterne, die in Galaxien angeordnet sind. Um diese Festkörper herum befinden sich aber immer noch viele Atome in Wolken. Viele dieser Wolken sind nicht im optischen Bereich sichtbar, senden aber Radiowellen aus, die beobachtet werden können. Es gibt dichtere und weniger dichte Bereiche in den beobachteten Wolken.

Durch die Beobachtungen der Wolken im Weltall und ihrer Strukturen entsteht ein Bild, wie sich das Universum entwickelt, wie Sterne, Galaxien und Planeten entstehen und vergehen, und welche Naturgesetze daran beteiligt sind.


Service

INTERVIEWPARTNER:

Univ.-Prof. i.R. Dipl.-Phys. Dr. Gerhard Hensler
Universität Wien
Institut für Astrophysik / Universitätssternwarte Wien

http://astro.univie.ac.at/home/Institut für Astrophysik

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