Navid Kermani

APA/HERBERT NEUBAUER

Im Gespräch

Im Gespräch

"Ein westlicher Intellektueller, der religiös hoch musikalisch ist" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit dem Schriftsteller Navid Kermani

Navid Kermani, schreibt Ijoma Mangold in DIE ZEIT, sei "der lebende Beweis dafür, dass auch in der Generation nach Walser und Habermas der Intellektuelle als öffentliche Figur nicht ausgedient hat. Und dass diese Lebendigkeit aus der Substanz von sowohl Bildung als auch teilnehmender Weltbeobachtung kommt." Größer geht's kaum mehr.

Teilnehmende Weltbeobachtung besteht bei Kermani, Jahrgang 1967 und in Deutschland geborener Sohn iranischer Eltern, darin, dass er das Weltgeschehen, das Flüchtlings- und Kriegsgeschehen beobachtet, schreibend und kritisch dokumentiert, sich berühren lässt.

Mit seiner viel beachteten Rede im Bundestag über 65 Jahre Grundgesetz rührte er wiederum an. Sein Satz "Danke, Deutschland" drückte so manchem Abgeordneten Tränen in die Augen.

Nun hat er zwei Liebesromane geschrieben: "Große Liebe" erschien Anfang 2014, "Sozusagen Paris" erscheint Ende September 2016. Renata Schmidtkunz besucht Navid Kermani zum Gespräch in Köln.

Service

Bücher von Navid Kermani:
"Ausnahmezustand. Reisen in eine beunruhigte Welt", C.H. Beck Verlag, München 2013
"Große Liebe", Carl Hanser Verlag, München 2014
"Album: Das Buch der von Neil Young Getöteten. Vierzig Leben. Du sollst. Kurzmitteilung", Carl Hanser Verlag, München 2014
"Zwischen Koran und Kafka. West-östliche Erkundungen", Essaysammlung, C.H. Beck Verlag, München 2014
"Ungläubiges Staunen. Über das Christentum", mit Photographien von Moses Saman, C.H. Beck Verlag, München 2016
"Einbruch der Wirklichkeit. Auf dem Flüchtlingstreck durch Europa", Reportage, C.H. Beck Verlag, München 2016
"Sozusagen Paris", ab 26.09.2016 im Carl Hanser Verlag, München

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