Ö1 bis zwei

Ö1 bis zwei

mit Renate Burtscher. Ihr Concentus. Die Neue Hofkapelle Graz spielt Johann Joseph Fux

"Wir möchten diese CD Nikolaus Harnoncourt widmen, der sich zusammen mit seiner Frau Alice in der Vorbereitungsphase der Aufnahme viel Zeit für Gespräche über den Concentus und Johann Joseph Fux mit uns genommen hat. Harnoncourts stets hinterfragender Geist und seine Experimentierfreude sind uns Vorbild und Ansporn zugleich. Dafür sind wir von Herzen dankbar." Das schreibt die Neue Hofkapelle Graz, das steirische Barockorchester, über seine Doppel-CD, die ganz und gar dem Werk "seines" Genius Loci gewidmet ist, dem aus Hirtenfeld bei Graz gebürtigen Johann Joseph Fux, der mehr als die Hälfte seines Lebens als kaiserlicher Hofkomponist und Hofkapellmeister verbrachte, und seinem Opus primum, dem Concentus-Musico-instrumentalis.

Nikolaus Harnoncourt, dessen Concentus ja seinen Namen von Johann Joseph Fuxens Werk hat, übermittelte dem jungen, seit 2010 bestehenden Orchester, einer neuen Generation von historisch informierten Aufführungspraktiker/innen, ebenfalls eine Widmung: "Mit den allerbesten Wünschen für eine abenteuerliche tolle Reise."

Und die Reise ist gelungen, hier wird in höchstem Maß lebendig und herzhaft musiziert, mit großer Könnerschaft. Subtil in der Instrumentierung, abwechslungs- und farbenreich in Besetzung und Interpretation. Johann Joseph Fux ist nicht mehr hinter die Deckel der "Denkmäler der Tonkunst in Österreich" verbannt, sondern wird mit Leidenschaft und großer Freude musiziert. Kuriosum bei der Neuen Hofkapelle Graz - ihr stehen zwei künstlerische Leiter vor: Lucia Froihofer und Michael Hell.

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