Journal-Panorama

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Tod im Mutterleib - wenn die Ankunft zum Abschied wird
Gestaltung: Ursula Theiretzbacher

Es passiert auch in Österreich viel öfter als man denkt: Ein noch nicht ausgetragenes Kind stirbt im Mutterleib, bei oder knapp nach der Geburt. Im Vorjahr gab es österreichweit 522 Totgeborene und Frühverstorbene. Ob ein Baby einen eingetragenen Namen bekommt und ob die Mutter nach einer sogenannten "stillen Geburt" Anspruch auf Mutterschutz hat, hängt davon ab, ob das Kind bei der Geburt lebt oder nicht, beziehungsweise ob es mehr oder weniger als 500 Gramm wiegt.

Anstatt die Chance auf Trauerarbeit zu bekommen, werden viele der sogenannten Sternenmütter möglichst schnell wieder am Arbeitsplatz zurückerwartet.
Seit einiger Zeit wird nun eine Änderung der Gesetzeslage diskutiert, wonach auch Kinder unter 500 Gramm in das Personenstandsregister eingetragen werden können.

Wiederholung einer Sendung vom September 2015.

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