Doron Rabinovici

APA/GEORG HOCHMUTH

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Tonspuren

"Du bist ein Wunderkind. Das Wunder wird gehen und das Kind wird bleiben." Porträt des Schriftstellers Doron Rabinovici. Feature von Mahmoud Lamine und Adam Lamine

"Seinen Romanen fehlt es weder an Abgründigkeit noch an Witz, weder an erzählerischem Raffinement noch an poetischer Kraft", urteilte die Neue Zürcher Zeitung über das Werk dieses Autors, dem 1997 mit dem Roman "Die Suche nach M" der literarische Durchbruch gelang.

Doron Rabinovici wurde 1961 in Tel Aviv geboren, sein Vater war 1944 aus Rumänien nach Palästina geflüchtet, die Mutter stammte aus Wilna und hatte das Ghetto und Vernichtungslager überlebt. 1964 übersiedelte die Familie nach Wien, wo Rabinovici seither lebt, und sich, ausgehend von seiner eigenen Herkunftsgeschichte als Historiker, Schriftsteller und Essayist, immer wieder mit Themen wie nationaler Zugehörigkeit, Heimat und Identität auseinandersetzt.

"Ich schreibe immer im Affekt", sagt Rabinovici im Feature von Mahmut Lamine und Adam Lamine, in dem auch dessen Mutter Schoschana oder Freunde wie Robert Schindel und Isolde Charim zu Wort kommen.

Sendereihe