Eine Frau hält ein Bild auf dem ihre weiblichen Verwandten im Spanischen Bürgerkrieg zu sehen sind

APA/AFP/CRISTINA QUICLER

Journal-Panorama

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Freiwillige der Freiheit - Frauen im Spanischen Bürgerkrieg.
Gestaltung: Irene Suchy

Im Juli 1936 putschte das spanische Militär gegen die junge Republik; in der folgenden kriegerischen Auseinandersetzung nahmen Freiwillige aus mehr als 50 Ländern den Kampf auf der Seite der Republik auf. Unter ihnen auch - lange ignoriert und gering geschätzt - Frauen, die im medizinischen Bereich und als Korrespondentinnen einen essentiellen Beitrag leisteten.

Bis 1939 dauerte der Krieg, die Zahl der Todesopfer wird auf 600.000 bis 800.000 geschätzt. Auch wenn die Ära Francos 1975 endete, so ist der Bürgerkrieg bis heute nicht wirklich aufgearbeitet - weder in Spanien noch in den Ländern, aus denen die internationalen Kämpfer kamen. Die 80. Wiederkehr des Kriegsbeginns war heuer Anlass für neue Publikationen; österreichische Historiker/ innen haben unter anderem den Beitrag der Frauen recherchiert.

Service

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und Vereinigung österreichischer Freiwilliger in der Spanischen Republik 1936 - 2016 und Freunde des demokratischen Spanien (Hg.), "80 Jahre Internationale Brigaden. Neue Forschungen über österreichische Freiwillige im Spanischen Bürgerkrieg.", Wien: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes 2016.

Renée Lugschitz: "Spanienkämpferinnen. Ausländische Frauen im Spanischen Bürgerkrieg 1936 - 1939". In: Prof. Dr. Emmerich Tálos und Dr. Marcel Fink (Universität Wien) (Hgg.): Politik und Zeitgeschichte (7). Wien, Berlin: LIT Verlag GmbH & Co. KG 2012.

Erich Hackl (Hg.): "So weit uns Spaniens Hoffnung trug. Erzählungen und Berichte aus dem Spanischen Bürgerkrieg.", Zürich: Rotpunktverlag 2016.

Edgar Schütz:
Österreichische JournalistInnen und PublizistInnen im Spanischen Bürgerkrieg 1936 - 1939
Medienpolitik und Presse der Internationalen Brigaden
Bd. 20, 404 S., 69.90 EUR, 69.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50759-4
LIT Verlag - Berlin - Münster - Wien
Reihe: Österreichische Kulturforschung

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