Pottwal

KODIKARA/AFP/picturedesk.com

Ex libris

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Bücher, Menschen, Themen. Übers Meer. Drei Klassiker
1. Herman Melville: "Moby Dick"
2. Gina Kaus: "Luxusdampfer"
3. Jack London: "Das Haus von Mapuhi"
Moderation: Julia Reuter

"Nennt mich Ishmael"

Mit diesen Worten lässt Herman Melville seinen umfangreichen, mehr als 800 Seiten starken Roman "Moby Dick. Oder der Wal" beginnen. Zahlreiche Übertragungen ins Deutsche hat es davon bereits gegeben, heuer ist jene des preisgekrönten Übersetzers Friedhelm Rathjen erschienen. Diese polarisiert, denn Friedhelm Rathjens Credo ist es, extrem wortgenau zu übersetzen.

Herman Melville, "Moby-Dick oder: Der Wal", Roman, Übersetzung: Friedhelm Rathjen, Jung & Jung Verlag

"Wie immer das Abenteuer auf diesem Schiff zu Ende gehen mochte, ...

... er wird keinesfalls als der Alte in die Heimat zurückkehren." Gemeint ist Thomas, der Protagonist in Gina Kaus´ Roman "Luxusdampfer", der sich übers Meer von Europa in die USA begibt. Im Mikrokosmos eines Ozeandampfers treffen Menschen aus den verschiedenen sozialen Schichten aufeinander und sind auf engstem Raum gezwungen, miteinander zu interagieren. Erstmals 1932 erschienen, gibt es das Buch nun in einer Neuauflage.

Gina Kaus, "Luxusdampfer", Roman, Milena Verlag

"Ich will ein Haus ..."

George Orwell beschrieb Jack London als einen "Abenteurer" und "Mann der Tat", denn dieser war viel auf Reisen gewesen. Die Erlebnisse dieser Reisen verarbeitete er in seinen nicht gerade idyllischen Geschichten aus der Südsee. "Das Haus von Mapuhi", auch unter dem Titel "Die Perle" bekannt, ist so eine Geschichte, von der es ebenfalls eine Neuübersetzung gibt.

Jack London, "Das Haus von Mapuhi - Südseegeschichten", Übersetzung: Andreas Nohl, C.H. Beck Verlag

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