Alter Mann mit Sackerl

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Journal-Panorama

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Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel: Altersarmut in Österreich

Aufgrund der demografischen Entwicklung in Österreich gibt es immer mehr alte Menschen. Für viele lauert im Alter die Gefahr der Armut. Vor allem Mindestpensionisten und -pensionistinnen können sich ihre Wohnungen kaum mehr leisten und sparen beim Heizen und bei Nahrungsmitteln, mit Folgen wie Mangelernährung und Krankheit. Immer mehr alte Menschen sind auf Sozialeinrichtungen wie die Tafel und Lebensmittelausgaben kirchlicher Organisationen angewiesen. Und wer krank wird und mittellos ist, hat ein echtes Problem. Besonders betroffen sind Frauen, denen oft die nötigen Versicherungszeiten fehlen. Noch ist die Situation nicht so schlimm wie in Deutschland, aber auch hierzulande machen sich immer mehr Leute Gedanken über ihr Zukunft und die Vorsorge dafür. Es zeigt sich: Junge prekär Beschäftigte sitzen schon heute in der Armutsfalle. Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, kann später schnell im Abseits landen.

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