Radiogeschichten

"Die Idee". Von Martin Mosebach. Es liest Peter Scholz. Gestaltung: Stefanie Zussner

"Ich bin letztlich Erfinder, Ideengeber", sagt der Mann von sich selbst. Die Umsetzung interessiert ihn dann oft gar nicht mehr so sehr, er ist ungeduldig und wendet sich sofort anderen Projekten zu. Wenn kein Blatt Papier zur Hand ist, um die Ideen zu skizzieren, dann muss er "eben zu einer gewissen Sprachgewalt finden, um das innere Bild zu erzeugen". Ausgangspunkt des Gespräches ist Indien und sein Reichtum an Edelsteinen ...

Martin Mosebach, 1951 geboren, studierte Jura in Frankfurt und Bonn. Seit 1980 lebt er als freier Schriftsteller in Frankfurt am Main. Der vielfach Ausgezeichnete (u.a. mit dem Heimito von Doderer-Preis, dem Kleist-Preis und 2007 mit dem Georg- Büchner-Preis) veröffentlichte neben Prosa und Lyrik Aufsätze über Kunst und Literatur für Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk, Hörspiele, Dramen, Libretti und Filmdrehbücher. Zuletzt erschienen von Martin Mosebach der Roman "Mogador" (2016) und der Erzählband "Das Leben ist kurz. Zwölf Bagatellen".

Service

Martin Mosebach, "Die Idee" aus "Das Leben ist kurz. Zwölf Bagatellen", Rowohlt Verlag, 2016

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