Die Ö1 Club-Sendung

Die Ö1 Club-Sendung
1.Die Entführung aus dem Serail bei den Wiener Festwochen
2.Adrián Villar Rojas im Kunsthaus Bregenz
3.Fiori Musicali im Stift St. Florian

Mozarts Singspiel neu betrachten - das macht das deutsch-ivorische Ensemble von Gintersdorfer/Klaßen in der Produktion: "Les Robots ne connaissent pas le Blues oder Die Entführung aus dem Serail" bei den Wiener Festwochen.
Zum Ensemble rund um die Regisseure Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen gehören Künstler von der Elfenbeinküste, Meister des "Coupe Decale", einer Tanz- und Musikrichtung, die von harten elektronischen Beats getrieben ist. Diese treffen auf die Camerata Salzburg und das Bremer Opernensemble.
Mozarts Oper ist der musikalische und inhaltliche Ausgangspunkt, geht es doch in der Entführung ganz deutlich um die Auseinandersetzung zweier heterogener Kulturen.
Die Handlung wird inhaltlich und rhythmisch pointiert zusammengefasst: "Vier Männer - zwei Frauen, das ist ein Problem."
"Les Robots ne connaissent pas le Blues oder Die Entführung aus dem Serail" bei den Wiener Festwochen. Am 26., 27. + 28. Mai in der Halle E im Museumsquartier.

"The Theater of Disappearance" von Adrian Villar Rojas im Kunsthaus Bregenz.
Gezeigt wird ein vierteiliger Zyklus, beginnend im Erdgeschoss mit einer Passage durch die Geschichte der Menschheit von ihrer Entstehung bis zu ihrer fragwürdigen Apotheose - im 3. Obergeschoss. Auf den Geschossen dazwischen: fantastische Landschaften, die assoziativ in die Tiefen der Evolution eintauchen. "The Theater of Disappearance" von Adrian Villar Rojas im Kunsthaus Bregenz, derzeit und noch bis 25. Juni.

Drei Veranstaltungen finden noch bis 13. Juni im Rahmen der Konzertreihe Fiori Musicali 2017 statt: Am kommenden Samstag spielt der Schwanthaler Trompetenconsort Trompetenmusik aus 200 Jahren unter dem Titel:" Von Kriegsgeschmetter und Virtuosen Kaskaden".
Begleitet vom Spring String Quartet singt Angelika Kirchschlager am 26. Mai
Lieder von Johann Sebastian Bach bis Richard Strauss.
Und am Dienstag den 13. Juni gestalten Gunar Letzbor und der russische Cembalist Sergej Tcherepanov rund um Partita in d Moll für Violine solo ein Programm mit Werken von Carlo Ambrogio Lonati und JS Bach.


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