Schächtverbot und Konfessionsverschiedene Ehen

Belgisches Regionalparlament beschließt Schächtverbot +++ Konfessionsverschiedene Ehen in der orthodoxen Kirche. - Moderation: Martin Gross

1. Belgisches Regionalparlament beschließt Schächtverbot

Das Parlament der belgischen Region Wallonien hat am 17. Mai 2017 ein Schächtverbot ab Juni 2018 beschlossen. Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche hatten in einer gemeinsamen Erklärung auf die Religionsfreiheit verwiesen. Sie schätzten soziale Sensibilität für den Tierschutz, verwiesen aber gleichzeitig auf die Traditionen und Vorschriften in Islam und Judentum.
Das Zentrale Israelitische Konsistorium von Belgien und die Exekutive der Muslime in Belgien hatten in den vergangenen Tagen noch versucht, das Gesetz zu stoppen. Auch in der benachbarten Region Flandern hatte man sich vor einigen Wochen politisch auf ein derartiges Verbot geeinigt. Dort soll das Schächten nicht betäubter Schafe und Ziegen ab Jänner 2019 verboten sein.


2. Konfessionsverschiedene Ehen in der orthodoxen Kirche

Da und dort mag es noch die eine oder andere Schwierigkeit geben - im Großen und Ganzen aber sind konfessions-"verschiedene" oder konfessions-"verbindende" Ehen hierzulande heute kein Problem mehr.
In der orthodoxen Kirche ist das noch anders - aber es bewegt sich etwas, berichtete Metropolit Job Getcha, sozusagen der "Ökumene-Minister" des Patriarchen von Konstantinopel, jüngst bei einem Besuch in Wien.
In einem Vortrag an der Universität Wien gewährte er außerdem Einblick in den orthodoxen Zugang zum Dialog mit den anderen christlichen Kirchen. - Gestaltung: Markus Veinfurter

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