Detlev Eckstein liest Meir Shalev

Ex libris-Nachlese. "Mein Wildgarten" von Meir Shalev. Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Gestaltung: Peter Zimmermann
Es liest Detlev Eckstein

Diesmal mit einem Buch, das gut in die Jahreszeit passt: "Mein Wildgarten" von Meir Shalev. Der israelische Schriftsteller hat um sein Haus einen Garten angelegt - mit wilden Blumen, Sträuchern und Bäumen, die er hingebungsvoll hegt und pflegt. Jede Pflanze, die heranwächst, jedes Tier, das ihm im Garten begegnet, löst Gedanken, Erinnerungen, Geschichten über Natur und Kulinarik, Geschichte und Gegenwart, Mensch und Kreatur, Liebe und Literatur aus.

"Dieses Buch", schreibt Meir Shalev, "ist weder ein Gartenratgeber noch ein Lehrbuch für Botanik. Es ist nur eine Sammlung von Notizen über einen Wildgarten und über einen Gärtner, der ihn hegt und pflegt, einen Mann, der recht spät ein Hobby gefunden hat, vielleicht sogar eine neue Liebe".
Shalevs Garten bringt also zweierlei hervor: zum einen Geschichten über das Dasein und dessen Bedingungen. Zum anderen praktische Tipps, etwa über den Umgang mit Blumen und Schädlingen, über das Einlegen von Oliven und Gurken und über die Kunst, einen guten Limoncello herzustellen.

Sendereihe

Gestaltung

  • Peter Zimmermann