Nuno Maulide

UNIVERSITÄT WIEN

Ein Porträt des Chemikers und Pianisten Nuno Maulide

Der Klang der Moleküle.
Von Sabrina Adlbrecht

Kreativität ist ein wesentliches Ingrediens für Erfolg, sagt Nuno Maulide, in der Kunst wie in der Wissenschaft. Vor seiner Karriere als Chemiker wollte der in Lissabon geborene Wissenschafter eigentlich Konzertpianist werden. Das Klavierstudium empfand er aber dann doch als zu einsam. Heute erforscht Maulide neue Synthesetechniken zur Gewinnung medizinischer Wirkstoffe. An der Universität Wien - nach Forschungsaufenthalten in Portugal, Belgien, den USA und Deutschland.

Für die organische Chemie brennt er mit gleicher Leidenschaft wie für die Musik. Wenn es die Zeit erlaubt, greift Maulide - noch immer virtuos - in die Klaviertasten. Ohnehin seien Chemie und Musik in gewisser Weise "verwandt", erzählt er, Formeln und Noten die Grundelemente zweier visueller und künstlerischer Sprachen. Und in beiden Gebieten suche man letztlich nach möglichst eleganten Lösungen. Eine "Chemie ohne Verschwendung" wäre eine solche Lösung. Weshalb Maulide umweltfreundliche Syntheseverfahren entwickeln möchte, die Kosten sparen und Abfall vermeiden.

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