Journale

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

Beiträge

  • Weltkulturerbe: Wien auf Roter Liste

    Das Ergebnis ist nicht überraschend aber jetzt ist es fix: Nach der Entscheidung für das umstrittene Hochausprojekt am Heumarkt droht die Wiener Innenstadt ihren Weltkulturerbe-Status zu verlieren. Das Welterbe-Komitee der
    UNESCO hat das historische Zentrum Wiens bei einer Sitzung in Krakau auf die rote Liste der gefährdeten Kulturgüter gesetzt. Die Begründung: Es verliere durch das Heumarktprojekt seinen "außergewöhnlichen, universellen
    Wert".

    Florian Katzinger hat die Einzelheiten und hat sich auch angesehen wie es jetzt weitergehen kann.

  • Weltkulturerbe: Mahrer gelassen

    Ein letzter Appell der UNESCO, das historische Zentrum Wiens als Weltkulturerbe zu bewahren. Die Verantwortung dafür liegt bei der Stadt, sagt Wirtschaftsminister Harald Mahrer (ÖVP) in einer ersten Reaktion. Am Status Wiens als Tourismus-Stadt wird sich jedenfalls durch die Entscheidung der UNESCO aus seiner Sicht nichts ändern:

  • NEOS gewinnen Griss für Wahl

    Lange haben die NEOS um Irmgard Griss als Mitstreiterin gerungen. Im Vorfeld der Nationalratswahlen war die ehemalige Höchstrichterin und unabhängige Bundespräsidentschaftskandidatin bei den vergangenen Präsidentschaftswahlen eine begehrte Figur. Schließlich hat sie im Vorjahr nur knapp den Einzug in die Stichwahl verpasst. Lange hat sich Griss über ihre Pläne bedeckt gehalten. Doch jetzt haben die Spekulationen ein Ende: Irmgard Griss will für die NEOS bei der Nationalratswahl antreten.

    Am späten Vormittag hat sie gemeinsam mit NEOS Chef Mathias Strolz eine "Allianz für Freiheit und Verantwortung" vorgestellt. Allerdings müssen dem noch Zwei Drittel der Stimmberechtigten bei der NEOS-Mitgliederversammlung zustimmen.

  • Griss: Trete "mit" NEOS an

    Das Antreten "mit" den NEOS sei keine einfache Entscheidung gewesen, sagt Irmgard Griss. Sie habe viele Gespräche auch mit Anderen geführt. Als beste Variante hätten sich die NEOS herauskristallisiert. Als ihr Ziel definiert sie, einen Beitrag leisten zu wollen, dass inhaltlich in Österreich etwas weitergeht und Verantwortung in der Politik zu tragen - entgegen so mancher Äußerungen, die im Wahlkampf getroffen werden, so Griss im Ö1-Mittagsjournal.

  • EU-Innenminister: Auflagen für Hilfsorganisationen

    Ins Ausland und damit zum alles beherrschenden Flüchtlingsthema beim heutigen Treffen der EU-Innenminister in Tallin. Italien kann das tägliche Eintreffen neuer Bootsflüchtlinge nicht mehr alleine bewältigen und fordert seine europäischen Partner einmal mehr zu Hilfe auf. Mehr Solidarität ist dem Land im Vorfeld des heutigen Treffens auch versprochen worden. Zwar ist von einer Öffnung anderer südeuropäischer Häfen vorerst keine Rede mehr. Aber in einer anderen Frage gibt es ein Entgegenkommen: Hilfsorganisationen sollen nur mehr unter strengen Auflagen im Mittelmeer Leben retten dürfen.

  • Trump: Europastart in Polen

    Mit großer Spannung wird erwartet, wie sich US-Präsident Donald Trump am G20-Gipfel in Hamburg verhalten wird. Dort stehen ja einige strittige Themen zur Debatte und Trumps letzter Europa-Besuch war nicht gerade von Harmonie geprägt. Da ist es wohl kein Zufall, dass Trump seine zweite Europareise mit dem Besuch eines Landes begonnen hat, in dem er auf einen freundlichen Empfang ohne Gegenwind hoffen kann: Polen. Und auch der prunkvolle Rahmen dürfte ihm gefallen haben: Im Warschauer Königsschloss ist Trump am Vormittag
    vom polnischen Präsidenten Andrzej Duda empfangen worden.
    Und Trump wird in Warschau auch an einem großen Regionaltreffen, der sogenannten "3-Meeres-Initiative" teilnehmen. Karin Koller analysiert den Auftritt auf ihre Signalwirkung.

  • G20: Hamburg im Ausnahmezustand

    Noch ein Tag, dann beginnt in Hamburg der G20 Gipfel, ab heute treffen die ersten Staatsgäste ein. Donald Trump wird nach seinem Polen Besuch gegen 16h in Hamburg ankommen und etwa zur gleichen Zeit, soll dann auch die Protestkundgebung beginnen, vor der sich die Polizei am meisten fürchtet: Die Großdemo der Linksautonomen Szene unter dem Motto „Welcome to Hell“. In der Nacht von gestern auf heute haben rund 20.000 Menschen friedlich demonstriert. Heute früh herrscht in der Stadt gespannt Ruhe.

  • Vor Handelsabkommen EU-Japan

    Der EU und Japan kann es offenbar nicht schnell genug gehen. Die Spitzen der Union und Regierungschef Shinzo Abe wollen noch heute in Brüssel das bilaterale Freihandelsabkommen namens JEFTA im Blitzlichtgewitter besiegeln - rechtzeitig vor Beginn des G20-Treffens in Hamburg. Es ist eine Grundsatzvereinbarung der beiden großen Volkswirtschaften, denn fertig verhandelt ist der Vertrag noch nicht. Bis Jahresende, so der Plan der Kommission, sollen die strittigen Punkte gelöst sein.

  • Venezuela: Unruhen halten an

    In Venezuela eskaliert die Lage immer weiter: Regierungsnahe Schlägertrupps haben am Abend das von der Opposition dominierte Parlament gestürmt, sich dort Schlägereien mit den Abgeordneten geliefert und diese stundenlang gefangen gehalten. Und das ausgerechnet am venezolanischen Unabhängigkeitstag. Ein weiterer trauriger Höhepunkt in dem immer blutigeren Konflikt zwischen der Regierung von Nicolas Maduro und der Opposition.

  • Linzer Doppelmord: Bezug des Mannes zum IS

    Der grausame Doppelmord an einem älteren Ehepaar aus Linz hat von Anfang an für großes Aufsehen gesorgt. Der mutmaßliche Täter, ein Tunesier, hatte Hass auf die FPÖ als Motiv angegeben. Gestern Abend wurde dann bekannt, dass der Mann Bezüge zum sogenannten Islamischen Staat gehabt haben soll. Das hat, laut Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP),
    die Auswertung elektronischer Datenträger des Mannes ergeben. Handelt es sich damit tatsächlich um die erste Bluttat in Österreich, die dem IS zugerechnet wird? Das hat Barbara Reichmann den Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Konrad Kogler gefragt. Er sagt, es habe einen Bezug des Mannes zum IS gegeben, nicht klar sei ein kausaler Zusammenhang zwischen der Tat und dem IS.

  • Linzer Doppelmord: FPÖ sieht Versagen der Behörden

    Bei den Freiheitlichen ist nach dem Doppelmord von Linz die Empörung groß. Zunächst hatte der verhaftete Tunesier ja nach Angaben der Ermittler ausgesagt, aus Hass auf die Gesellschaft und auf die FPÖ gehandelt zu haben. Die Freiheitlichen orten ein Versagen der Sicherheitsbehörden.

  • Eurofighter-U-Ausschuss: Gegengeschäfte

    Im Eurofighter-Untersuchungs-Ausschuss des Parlaments geht's heute um die Gegengeschäfte. Die wurden bei Abschluss des Vertrages von der Regierung sehr beworben - mit dem Argument, dass die österreichische Wirtschaft vom Kauf der Eurofighter mehr profitieren würde, als die Steuerzahler für die Flugzeuge bezahlen müssen. Allerdings sind diese Gegengeschäfte bis heute umstritten, unter anderem, ob heimische Firmen wirklich mehr Geschäft gemacht haben wegen der Eurofighter. Der Abgeordnete Peter Pilz, derzeit noch für die Grünen im Ausschuss, hat den Vorwurf gebracht, diese Bestätigungen für Gegengeschäfte seien gefälscht.

  • Fliegen: Stornogebühren verboten

    Für alle, die ihre Reise schon gebucht haben: sollten sie es sich doch anders überlegen und ihren Flug stornieren, dann muss ihre Fluglinie das kostenlos für sie übernehmen. So urteilt heute der Europäische Gerichtshof in Luxemburg. Die Richter haben sich mit einer Klage deutscher Konsumentenschützer gegen Air Berlin befasst.

    Sie kennen es womöglich aus eigener Erfahrung - wenige Tage vor Abflug wird man krank oder beruflich wird es eng - kurzum, der Flieger wird ohne sie abheben müssen. Sie entscheiden sich, den Flug zu stornieren. Denn klar ist: bei einem Storno erhalten sie einen Teil der Steuern und Gebühren zurück, die im Ticketpreis inkludiert sind.

    Und bei einem solchen Storno ist Konsumentenschützern aufgefallen: die Fluglinie Air Berlin verlangt dafür eine Bearbeitungsgebühr von 25 Euro. Sie haben dagegen geklagt und das deutsche Bundesgericht hat ihnen Recht gegeben: eine pauschale Bearbeitungsgebühr wie im Fall Air Berlin sei mit deutschem Recht unvereinbar. Die Fluglinie müsse dies unterlassen. Der Fall ist weitergereicht an den Europäischen Gerichtshof - und der hat heute erneut zugunsten der Konsumenten entschieden.

  • Spritzmittel: Gegen noch mehr Bürokratie

    Man könne nicht nachvollziehen, welche Mengen an Unkraut- und Insektenvernichtungsmitteln landen jedes Jahr auf Österreichs Feldern landen. Mit dieser Kritik haben sich heute im Ö1-Morgenjournal Umweltschutzorganisationen und Juristen zu Wort gemeldet und gefordert, dass die diesbezüglichen Daten besser vernetzt werden. Die Landwirtschaftskammer fürchtet ebenso wie einige Länder "überbordende Bürokratie".

  • Belvedere Winterpalais: "Jan Sobieski"

    „Jan III. Sobieski. Ein polnischer König in Wien” ist der Titel einer Ausstellung, die das Belvedere ab heute im Winterpalais des Prinzen Eugen zeigt. Mit der Befreiung der Stadt Wien aus einer mehrwöchigen Belagerung durch die Osmanen im Jahr 1683 hat sich Sobieski einen Platz in der Weltgeschichte gesichert. Nun wird er in dieser Schau erstmals im deutschsprachigen Raum auch als Privatperson, als Staatsmann und als Mäzen von Kunst und Wissenschaft gezeigt.

  • News in English

    Trump thanks Poland for helping against "destablizing" Russia / Trump issues a further warning to North Korea / Austria and Germany shut down massive child porn site / The EU and Japan reach deal on trade pact / Vienna placed on UNESCO's red list / The weather

  • Infos en français

    Corée du Nord : nouvelles sanctions envisagées / La tournée de Donald Trump en Europe / Un sommet du G 20 sous haute sécurité / Migrants : 2 réunions de ministres européens / Lybie : libération totale de la ville de Benghazi / UNESCO : le centre-ville de Vienne mis sur liste rouge / La météo

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