Journale

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

Beiträge

  • Air Berlin fliegt weiter

    Air Berlin ist zahlungsunfähig, der Flugbetrieb läuft allerdings beinahe normal weiter, es gibt eine 150-Millionen- Finanzspritze der deutschen Bundesregierung. Die Tickets sind weiterhin gültig, der Flugplan bleibt unverändert, verspricht Air Berlin. Bis November kann mit dem Staatsgeld weitergeflogen werden, in dieser Zeit gibt es Verkaufsverhandlungen, Lufthansa und Easy-Jet könnten Teile von Air Berlin übernehmen. Gar nicht einverstanden mit der Staatshilfe für Air Berlin ist die irische Billigflug-Linie RyanAir - sie sagt - kartellrechtlich unmöglich und will klagen.

  • Flyniki: Unruhe in Belegschaft

    Wie sehen die Folgen für die österreichische Air Berlin-Tochter FlyNiki aus? Weder Unternehmen noch Betriebsrat wollen heute öffentlich darüber sprechen. geplante interne Verhandlungen über Tarife wurden verschoben, wie und warum, diese Details sollen folgen, heißt es bei FlyNiki.

  • Air Berlin: Folgen für Konsumenten

    Nach der Pleite von Air Berlin stellen sich für die Konsumenten einige entscheidende Fragen. Bis November ist ja der Flugbetrieb durch die Staatshilfe gesichert. Barbara Forster von der Europäischen Verbraucherzentrale sagt, vorerst könne man nur abwarten, nachdem der Flugbetrieb fortgeführt werde. Solange der Betrieb fortgeführt werde, könne man nicht kostenfrei storniert. Und sobald nicht mehr geflogen werde, würden die Forderungen in die Masseverwaltung eingehen. Besser sei es derzeit nicht Air Berlin und auch nicht FlyNiki zu buchen vor allem wenn es um teure Tickets gehe, so Forster.

  • SPÖ-Wahlkampf mit Dellen

    Der SPÖ-Wahlkampf läuft bisher alles andere als rund: Zuerst war man offenbar überrascht von der Neuwahl-Ansage von der ÖVP und Sebastian Kurz, dann folgten parteiinterne Diskussion über die Haltung zu den Freiheitlichen statt klare Themen-Positionierung, und jetzt ist auch noch der wichtige SPÖ-Wahlkampfberater Tal Silberstein verhaftet worden - ein gefundenes Fressen für die anderen Parteien. In der SPÖ setzt man trotzdem mehr oder minder auf Business as usual.

  • Hofer: Silbersteins Rolle heruntergespielt

    In der SPÖ stellt sich im laufenden Wahlkampf die Frage, wie geht es weiter nach den Flops der vergangenen Tage? Muss vielleicht das gesamte Wahlkampf-Konzept umgestellt werden? Politikberater Thomas Hofer spricht von einer gewissen Ratlosigkeit in der Partei. Die Rolle des Beraters Silberstein sei jedenfalls größer gewesen als heute zugestanden, so Hofer.

  • Debatte um Parteienfinanzierung

    Funktionieren die gesetzlichen Regelungen zu Transparenz und Offenlegung in Österreich? Diese Frage stellt sich anlässlich des jüngst gegründeten Personenkomitees für SPÖ-Chef Christian Kern. Dieses soll ja von einem formal unabhängigen Verein organisiert werden, die Verbindungen zur SPÖ sind allerdings stark, und politische Konkurrenten befürchten, dass mit der Vereinskonstruktion die Transparenzregeln zur Parteienfinanzierung umgangen werden könnten. Vereine müssen nämlich etwaige Spenden nicht offenlegen. Damit gibt es Handlungsbedarf beim Thema Parteienfinanzierung.

  • Ägypten: Italien normalisiert Beziehungen

    Vor mehr als einem Jahr wurde in Kairo die schwer misshandelte Leiche des italienischen Studenten Giulio Regeni gefunden. Die Ermittlungen rund um den Fall laufen bisher schleppend: Jetzt sorgt ein Artikel der New York Times für Aufsehen: Die Administration des damaligen Präsidenten Obama habe - Zitat: „explosives Material zu dem Fall an die italienische Regierung weitergeleitet“. Diese dementiert. Italien normalisiert unterdes die diplomatischen Beziehungen zu Ägypten und schickt nach eineinhalb Jahren wieder einen Botschafter nach Kairo. Die Eltern des ermordeten Studenten protestieren.

  • Katalonien will weiter Unabhängigkeit

    Am 1. Oktober will die katalanische Regionalregierung ein verbindliches Referendum abhalten, in dem die Wähler über eine Trennung von Spanien abstimmen sollen. Gegen mehrere Sprüche des Verfassungsgerichts und eine entsprechende Warnung der EU-Kommission hält die nationalistische Regierung in Barcelona an diesem Vorhaben fest und verabschiedet auch heute ein Gesetz, das die Durchführung des Referendums ermöglichen soll.

    Die Wogen gehen hoch zwischen Madrid und Barcelona im Streit um das Referendum, das für die Katalanen Ausdruck der Demokratie ist und die Weichen für die Zukunft stellen soll, für die spanische und die meisten europäischen Regierungen allerdings ein grober Verstoß gegen geltendes Recht.

  • Katalonien hält am 1. Oktober fest

    Großen Widerstand gibt es bei der Regierung in Madrid gegen die Abspaltungspläne Kataloniens, auch Drohungen sind zu hören. Laut Adam Casals, Regionalvertreter Kataloniens in Österreich, beeindruckt das die Katalanen nicht. Das Referendum finde am 1. Oktober statt. Das sei der Wunsch von bis zu 80 Prozent der Bevölkerung Kataloniens. Im Ö1-Mittagsjournal weist er auch die Drohungen der Regierung in Madrid zurück.

  • EZB-Anleihenprogramm vor EuGH

    Seit gut zweieinhalb Jahren pumpt die Europäische Zentralbank viele Milliarden Euro in die Wirtschaft. Sie will damit die Inflation in die Höhe treiben und die Konjunktur ankurbeln. Aber darf das die EZB überhaupt? Ist das nicht Wettbewerbsverzerrend - und eine Überschreitung der Kompetenzen der europäischen Zentralbank? Diese Fragen richtet das deutsche Bundesverfassungsgericht jetzt an den Europäischen Gerichtshof.

  • Japan – China: Eine Vergangenheitsbewältigung

    Was in Deutschland und Österreich mittlerweile als Selbstverständnis gilt, ist in Japan noch immer ein heikles Thema: Vergangenheitsbewältigung. Es geht um das Eingeständnis von Kriegsverbrechen der japanischen Arme im Zweiten Weltkrieg, das manchem Japaner noch immer schwer fällt. Anlässlich des Jahrestages des Kriegsendes in Japan wurde das Verhalten japanischer Politiker zu diesem Thema genau beobachtet. Auch in China, wo man heuer aber auch seltenes Lob ausgesprochen hat, berichtet ORF-Korrespondent Josef Dollinger aus Peking.

  • Anna Netrebko-Album "Romanza"

    Bei den Salzburger Festspielen ist Anna Netrebko für ihr Rollendebüt als Aida gefeiert worden, jetzt hatte sie Zeit, ein neues Album zu präsentieren. "Romanza" so der Titel, beinhaltet 18 Songs, die Netrebko gemeinsam mit ihrem Ehemann Yusif Eyvazov aufgenommen hat. Ein Album, nicht nur für Klassikfans, wie Gernot Zimmermann aus Salzburg berichtet, der seinen Beitrag mit einem Duett der beiden beginnt, in dem sie auf Russisch ihre Liebe besingen.

    Mehr zu Anna Netrebko: oe1.ORF.at - "Aida" nachzuhören bis zum 19. August.

  • News in English

    Trump faces criticism over far right remarks / Sierra Leone suffers ‘national tragedy’ / Britain: no hard border to Irish Republic / NAFTA talks begin / Future of Air Berlin under discussion / The weather

  • Infos en français

    Nouvelle vague d’indignation après les propos de Trump / Renégociation de l’Alena à Washington / Colombie : fin officielle du conflit avec les FARC / Appel à l’aide internationale de la Sierra Leone / Londres veut pour une union douanière provisoire après le Brexit / Air Berlin dépose le bilan / La météo

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