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Abendjournal

Beiträge

  • SPÖ-Wahlkampf-Debakel

    Probleme mit Beratern können den Wahlkampf einer Partei ins Trudeln bringen, das ist bekannt. So wie es der SPÖ gerade geht, das ist schon was Neues. Vor Wochen schon ist ihr der Kampagnenleiter abhandengekommen, aus privaten Gründen, wie es hieß. Am Montag ist ein SPÖ-Wahlkampfberater in Israel verhaftet worden. Tal Silberstein steht im Verdacht, in Guinea in Westafrika in Schmiergeldzahlungen verwickelt zu sein. Die SPÖ spielt die Angelegenheit heute herunter, mehrere SPÖ-Spitzenpolitiker versuchen, zu kalmieren. SPÖ-Chef Christian Kern hat dazu vor wenigen Minuten in einem Video auf Facebook Stellung genommen. Darin geht er unter anderem auf die Rolle Silbersteins in seinem Wahlkampfteam ein und gesteht auch einen politischen Fehler ein.

  • Wahlkampf-Finanzierung

    Auch die Finanzierung des Personenkomitees von Christian Kern über einen von der Partei formal unabhängigen Verein hat der SPÖ zuletzt, wenn schon nicht Ungemach, dann doch die Kritik der anderen Parteien eingebracht. Wie überhaupt die Parteienfinanzierung alle Wahlkämpfe wieder zum Streitfall zwischen den Parteien wird. Der Opposition sind die bestehenden Regeln zu weit gefasst und zu undurchsichtig.

  • Krankenkassen wieder im Minus

    Es wird nun doch nichts, mit dem noch im Mai prognostizierten Plus bei den Krankenkassen. Entgegen diesen Prognosen werden die österreichischen Krankenkassen heuer doch wieder rote Zahlen schreiben. Rund 37 Millionen Euro wird dieses Minus betragen, das besagen die neuesten Zahlen aus dem Hauptverband.

  • Galgenfrist für Air Berlin

    Die Air Berlin ist pleite - und fliegt, vorerst einmal, weiter. Die zweitgrößte deutsche Fluglinie wird nach ihrem Insolvenzantrag gestern von einem Überbrückungskredit der deutschen Regierung in der Luft gehalten. Hinter den Kulissen sind die Gespräche über die Aufteilung der Air Berlin offenbar schon weit gediehen. Aus Berlin - Andreas Jölli.

  • Air Berlin und die Folgen für Österreich

    Was Konsumentenschützer den Passagieren raten, dazu kommen wir gleich, davor aber noch die Frage, was das alles für die Air-Berlin-Tochter in Österreich heisst, für FlyNiki. Die Insolvenz der Muttergesellschaft betrifft die Fluglinie nicht, versucht die Geschäftsführung zu beruhigen. Die Pleite von AirBerlin sorgt aber bei der Belegschaft in Wien für Anspannung. Kollektiv-Vertragsverhandlungen wurden heute verschoben - es gibt eben andere, existentiellere Sorgen. Die FlyNiki Belegschaft plant für Freitag eine Betriebsversammlung.

  • Air Berlin: Konsumentenschützer warnen

    Die Pleite der Air Berlin verunsichert wenig überraschend aber auch die Kunden, auf deren Vertrauen die Fluglinie ja weiter hofft. Aber wäre das klug? Ist es anzuraten, derzeit bei Air Berlin zu buchen? Und was tun, wenn ich schon ein Ticket gekauft habe? Das hat Michael Fröschl die Konsumentenschützerin Barbara Forster von der Europäischen Verbraucherzentrale gefragt.

  • Brexit: Grenze zu Irland

    Im sprichwörtlichen Brexit-Poker deckt Großbritannien jetzt zumindest einen Teil seiner Karten auf. Knapp zwei Wochen vor der nächsten Runde der EU-Austrittsverhandlungen präsentiert die britische Regierung mehrere Vorschläge. So soll etwa eine Übergangsphase den Schock für Handel und Wirtschaft abschwächen und die neue EU-Außengrenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und der britischen Provinz Nordirland soll so gut wie unsichtbar sein. Wie reagiert die EU-Kommission auf diese Vorschläge? Eher zurückhaltend, wie Tim Cupal aus Brüssel berichtet.

  • Steuerbetrug: Schweizer Spion angeklagt

    Es klingt ein bisschen nach einer Agentenklamotte, ist es aber offenbar nicht: Deutschland erhebt Anklage gegen einen mutmaßlichen Agenten des schweizerischen Geheimdienstes. Dem Mann wird vorgeworfen, Mitarbeiter einer Steuerbehörde ausspioniert zu haben. Im Hintergrund geht es um den Ankauf von Kontodaten deutscher Staatsbürger, die ihr Geld möglicherweise "steuerschonend" in der Schweiz angelegt haben.

  • Unwetter-Katastrophe in Sierra Leone

    Es waren dramatische Bilder, die uns vor zwei Tagen aus Sierra Leone in Westafrika erreicht haben: Wasser- und Geröllmassen, die sich lawinenartig durch Siedlungen wälzen und Menschen und Häuser mitreißen. Zwei Tage nach den schweren Erdrutschen ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 400 gestiegen; unter Schutt und Schlamm werden noch weitere 600 vermutet.

  • Tirol: Soldaten unterstützen Schleierfahndung

    Das Bundesheer wird in Tirol ab morgen die Polizei im Rahmen eines Assistenzeinsatzes unterstützen, und zwar um der illegalen Migration vorzubeugen, wie es heute in Innsbruck hieß.

  • Gefälschtes Krebs-Medikament

    Der Fälschungsverdacht um ein wichtiges Krebsmedikament hat heute für Aufregung gesorgt. Eine österreichisch-indische Firma hat das Medikament mit einem hierzulande nicht zugelassenen Wirkstoff an Apotheken und Spitäler verkauft. Die Medizinmarktaufsicht AGES hat das Medikament vom Markt geholt, geht aber davon aus, dass für Patienten keine Gefahr besteht.

  • Fipronil-Eier

    In Oberösterreich ist eine weitere Rückholaktion von Eierwaren angelaufen, die mit dem Insektengift Fipronil belastet sein könnten. Der Großhändler hat sogenanntes Vollei aus Deutschland für die Gastronomie importiert. Um auf Nummer sicher zu gehen, hat dieser jetzt von sich aus die Ware von seinen Abnehmern zurückverlangt.

  • Eröffnung Europäische Forum Alpbach

    Ab heute ist das kleine Tiroler Bergdorf Alpbach wieder so etwas wie der intellektuelle und gesellschaftspolitische Nabel der österreichischen Welt. 700 Vortragende und rund 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer widmen sich bis 1. September dem Generalthema "Konflikt und Kooperation". Von der Eröffnungsfeier, die vor Kurzem begonnen hat.

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