Elvis Presley mit Hundewelpe

AP/GENE HERRICK

40. Todestag von Elvis Presley

Elvis, the King of Rock 'n' Roll (2). Gestaltung: Christa Nebenführ

Am 16. August 1977 starb der amerikanische Sänger Elvis Presley auf seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee, an Herzversagen. US-Präsident Jimmy Carter würdigte ihn tags darauf als Persönlichkeit, die mit der Zusammenführung von weißem Country und schwarzem Rhythm & Blues das Antlitz der amerikanischen Kultur für immer veränderte. Dabei sang Elvis seit den 1960er Jahren kaum mehr Blues, sondern bekam von seinem Manager Colonel Tom Parker Demobänder von bekannten Hits oder beauftragten Songschreibern vorgelegt, aus denen er auswählte, was für ihn arrangiert und eventuell neu getextet werden sollte.

Am bekanntesten ist die Version des italienischen Gassenhauers "O Sole Mio" als "It's Now or Never". Elvis Musikkarriere war durch die Stationierung als GI im deutschen Bad Nauheim, während der er auch seine spätere Ehefrau Priscilla Beaulieu kennenlernte, unterbrochen worden. Bei seiner Heimkehr im März 1960 schloss er zuerst an seine Filmkarriere an und brachte einige Studio-Alben heraus, ehe er 1969 ein Comeback auf den Konzertbühnen antrat. In seiner Las-Vegas-Zeit der 1970er Jahre war aus "Elvis the Pelvis", wie er wegen seines Hüftschwungs genannt wurde, ein Schmusesänger im weißen Jumpsuit mit hohem Kragen und tiefem V-Ausschnitt geworden.

Christa Nebenführ hat sich in der Rolle rückwärts auf die Spuren des Idols gemacht, vom Mythos um die Kunstfigur Elvis, der jedes Jahr Fangruppen aus aller Welt an seinem Todestag zu seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee pilgern lässt, bis zu den Anfängen des Jungen aus einem Schwarzenviertel in Mississippi. Sie hat mit den Musikern seiner Band während der Zeit als Entertainer in Las Vegas gesprochen und Elvis Interpreten, Sammler und Fans nach der Faszination des Stars befragt.

Der musikalische Aufstieg des King of Rock 'n' Roll begann mit einer selbst bezahlten Schallplattenaufnahme in Sam Phillips Memphis Recording Service und war nach dem ersten Fernsehauftritt in der Ed Sullivan Show am 9. September 1956 nicht mehr zu stoppen. Beim Plattenlabel Sun Records von Sam Phillips hat Elvis Presley im Juli 1954 den ersten Rockabilly Song der Musikgeschichte eingespielt: "That's All Right Mama" des afroamerikanischen Blues Sängers Arthur Crudup im Stil der damaligen Country Musik.

Service

Literatur

Peter Guralnick (1994). Last Train to Memphis: The Rise of Elvis Presley. (dt. Bosworth Musikverlag; Auflage: 2., Neuauflage 21. Juni 2010; auch als Hörbuch Bear Family Records, gelesen von Gelesen v. Bela B. Felsenheimer)

Peter Guralnick (1999). Careless Love: The Unmaking of Elvis Presley. (dt.Bosworth Musikverlag; Auflage: 2., Neuauflage 2006)

Priscilla Beaulieu/Sandra Harmon (1989): Elvis und ich. Bastei Lübbe.

Al Cook (2016): Kein Platz für Johnny B. Goode: Blues als Rebellion gegen den Zeitgeist Epikuros Verlag

"Follow That Dream"-Label Fansite

Dennis Jale

Al Cook

Elvis - Das Musical

Graceland

Sendereihe

Playlist

Komponist/Komponistin: Elvis Presley
Titel: Blue Suede Shoes
I: Elvis Presley
Länge: 01:15 min
Label: RCA - PD 89248

Komponist/Komponistin: Elvis Presley
Titel: Wooden Heart
I: Elvis Presley
Länge: 00:20 min
Label: RCA - PD89472

Komponist/Komponistin: Elvis Presley
Titel: Such a Night
I: Elvis Presley
Länge: 01:15 min
Label: RCA - PD89472

Komponist/Komponistin: Elvis Presley
Titel: You gave me a Mountain
I: Elvis Presley
Länge: 01:28 min
Label: RCA Victor - SR 6089/1-2

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