Journale

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

Beiträge

  • Opposition kritisert Familienbonus

    Die Opposition kritisiert die Regeln für den geplanten Familienbonus. Wie berichtet will die Bundesregierung die Einkommensteuer für Familien mit Kindern um 1500 Euro pro Jahr verringern. Ein Hauptkritikpunkt von SPÖ und Liste Pilz: Das nützt nur jenen etwas, die überhaupt Lohn- und Einkommenssteuer zahlen. Die NEOS sehen auch Nachteile für berufstätige Mütter.

  • ÖH warnt vor Familienbonus

    Finanzminister Löger hat angekündigt, dass es beim Familienbonus auch eine Lösung für die rund 60.000 Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher geben soll, die keine Steuern zahlen, sowie für Familien mit Kindern über 18 Jahre. Denn eigentlich ist der Bonus bis 18 vorgesehen, im Gegenzug wird aber der Kinderfreibetrag von bis zu 440 Euro pro Kind gestrichen, und der gilt derzeit auch für über-18-jährige Studentinnen und Studenten. In der Studentenvertretung warnt man jetzt vor den Maßnahmen rund um den Familienbonus.

  • GB: May bildet Kabinett um

    Großbritannien startet mit einer Regierungsumbildung ins neue politische Jahr. Premierministerin Theresa May muss ihr Team neu aufstellen, weil ihr engster Vertrauter, Vizepremier Damian Green, im Dezember zurückgetreten ist. Nicht ganz freiwillig, ist er doch über Fotos gestolpert, die auf einem dienstlichen Computer besser nicht sein sollten, und über Avancen, die man so besser nicht macht. Seither fragt man sich, nützt May die Gelegenheit, ihren größten Gegenspieler im Kabinett, Außenminister Boris Johnson, in ein anderes Amt zu befördern? Eher nein, wie es aussieht, denn dafür dürfte sie zu schwach sein.

  • Italien: Warnung vor Rechtsbündnis

    Am 4. März finden in Italien Parlamentswahlen statt. Und seit gestern steht für diese eine Allianz rund um den 81-jährigen Ex-Premier Silvio Berlusconi, der selbst gar nicht kandidieren darf. Sein Bündnis liegt derzeit in Umfragen auf Platz 1, noch vor der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung, einer Partei, vor der Noch-Regierungschef Paolo Gentiloni von der demokratischen Partei gestern eindringlich gewarnt hat.

  • Großflächige Gesetzesaufhebung geplant

    Eine Deregulierungsoffensive will die neue Regierung als ein erstes größeres Projekt angehen. Gesetze bereinigen, Kompetenzen klarer zuordnen, EU-Richtlinien vielleicht nicht übergenau umsetzen. Der zuständige Minister Josef Moser will das alles schon in diesem Jahr angehen. Gegen diese Bereinigung des Gesetzesbestandes regt sich bereits Widerstand aus Juristenkreisen. Allerdings wurde dies 1999 schon einmal gemacht.

  • Tausende Gesetze müssen durchforstet werden

    Obsolete Gesetzte gebe es genug, sagt Peter Bußjäger, österreichischer Verfassungs- und Verwaltungsjurist zur Deregulierungsoffensive. Die Kritik der Liste Pilz, der Konsumentenschutz könnte bei der gesetzesbereinigung ausgehebelt werden, teilt Bußjäger nicht.

  • Komplexitätsforscher ist "Wissenschafter des Jahres"

    "Wissenschafter" oder "Wissenschafterin des Jahres" - das ist eine Auszeichnung, die an Menschen geht, die ihre Forschungsarbeit leicht verständlich und spannend vermitteln können - und damit zum guten Image von Forschung und Wissenschaft in der Öffentlichkeit beitragen. Vergeben wird der Titel seit 1994 jedes Jahr vom "Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten". Heute Vormittag wurde das Geheimnis um den diesjährigen Namen gelüftet: der Komplexitätsforscher Stefan Thurner.

  • Thurner: Neue Datenära braucht Experten

    Der Wissenschafter des Jahres Stefan Thurner erläutert im Studiogespräch seine Komplexitätsforschung. Im Gesundheitswesen können zum Beispiel nach der Analyse des Ist-Zustandes Ineffizienzen aufgezeigt werden. Mithilfe von Mathematik können aber auch Manipulationen bei Wahlen nachgewiesen werden. Insgesamt sieht Thurner die Menschheit am Beginn einer neuen, umwälzenden Datenära. Von der neuen Regierung fordert er, Experten aufzubauen oder ins Land zu holen, die mit der Datenfülle umgehen können.

  • USA: Bannon rudert zurück

    Seit das Enthüllungsbuch "Fire and Fury" von Michael Wolff erschienen ist, reißt in den USA die Debatte darüber nicht ab. Der Journalist, der allerdings auch nicht ganz unumstitten ist, zeichnet darin das Bild von einem chaotischen Weißen Haus und von einem kindlich unberechendbaren Präsidenten, den er als mehr oder minder geistig umnachtet darstellt. Und auch Trumps Familie kommt nicht besonders gut weg. Als eine Art Kronzeuge fungiert Trumps ehemaliger Chefstratege Steve Bannon. Der hat tagelang nichts zu alledem gesagt, rudert jetzt aber zurück.

  • Bulgariens Pläne für EU-Vorsitz

    Mit Jahresbeginn hat Bulgarien für das nächste halbe Jahr den rotierenden Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. In Brüssel hat heute der bulgarische EU-Botschafter einen Überblick über die die Ziele seines Landes in dieser Funktion gegeben.

  • Schweiz: Inländervorrang light am Arbeitsmarkt

    Die Zuwanderung aus der EU auf den Arbeitsmarkt ist seit Jahren ein Streitthema in der Schweiz. Vor vier Jahren hat sich die Bevölkerung in einer Abstimmung mit hauchdünner Mehrheit für weniger Zuwanderung ausgesprochen. Die Diskussionen mit der Union folgten prompt, beharrt diese doch auf der Einhaltung der Personenfreizügigkeit, die auch mit der Schweiz gilt. Schlussendlich musste die Schweiz eine interne Lösung finden. Geworden ist es ein Inländervorrang light. Zwar nicht, wofür die Schweizer gestimmt haben, aber etwas, womit die Union leben kann.

  • Wiener Islam-Schule wieder offen

    Die umstrittene und vergangenen Sommer geschlossene Imam-Hatip-Einrichtung in Wien nimmt wieder ihren Betrieb auf - allerdings in veränderter Form, das berichtet heute der „Kurier“. Der zuständige Fachverein hat ein neues Konzept vorgelegt, wonach ausschließlich religiöse Inhalte unterrichtet werden. Damit gibt es auch vom Stadtschulrat grünes Licht.

  • Autorin Lizzie Doron im Interview

    Die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron hat sich in ihren letzten Romanen mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt beschäftigt. In ihrem jüngsten Buch „Sweet Occupation“ erzählt sie unter anderem von Suliman, einem zu 15 Jahren Haft verurteilten palästinensischen Terroristen, der durch Nelson Mandelas Biografie nach seiner Entlassung zu einer der Führungsfiguren der arabisch-palästinensischen Friedensbewegung wird. Seit Erscheinen dieses Buches wird Doron nicht nur in ihrem Land wie eine Aussätzige behandelt.

  • News in English

    Oil ship burning off Chinese coast / German coalition talks continue / Syrian army breaks siege / Golden Globes address sexual issues / French president visits China / The weather

  • Infos en français

    1 ère visite d’Etat d’Emmanuel Macron en Chine / Tractations cruciales en Allemagne / Grèves : bras de fer social en Allemagne / Syrie: le régime brise le siège d'une base militaire / 2017 : France : + de 100.000 demandes d'asile / Golden Globes : lutte contre les violences sexuelles / Décès de France Gall / La météo

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