Ein hohes c für die Physik?

Eine Studiodiskussion über Science und Fiction einer variablen Lichtgeschwindigkeit
Moderation: Armin Stadler

Licht ist die schnellste Sache der Welt. Mit rund 300 Tausend km/s bewegen sich Lichtteilchen, die keine Ruhemasse besitzen, durch die Welt. Und zwar immer und überall. Das Licht kann nicht schneller oder langsamer. Seine Geschwindigkeit ist absolut und eine Naturkonstante. Das war eine Prämisse in Einsteins Spezieller Relativitätstheorie, die noch immer gilt. - Aber spekulieren und experimentieren wird doch nicht verboten sein? - Als Physiker 2011 verkündeten, sie hätten überlichtschnelle Neutrinos auf die Reise geschickt, war die Aufregung groß.

Am Ende mussten sie einen simplen Messfehler eingestehen. Wenn aber einige Theoretiker vorbringen, die Lichtgeschwindigkeit c könnte sich im Laufe der Zeit geändert haben, dann lassen sich damit einige offene Fragen in der Kosmologie alternativ erklären, z.B. ein paar Lücken in der Urknalltheorie. - Wo also liegt die Grenze zwischen Fiktion und Wissenschaft, wenn es um eine variable Lichtgeschwindigkeit geht? Darüber geben die Wiener Physiker Franz Embacher und Herbert Balasin in einem Gespräch Auskunft.

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Gestaltung

  • Armin Stadler