Eine Mutter geht mir ihrem Kind eine Steige hinunter

DPA/MARCEL KUSCH

"Schief angeschaut wird man schon"

Von Armut, Scham und sozialer Ausgrenzung
Gestaltung: Ulla Ebner

Etwa jeder fünfte in Österreich lebende Erwachsene und jedes vierte Kind sind akut armutsgefährdet. Besonders betroffen sind Zuwanderer, Alleinerzieherinnen und langzeitarbeitslose Menschen. Für letztere sind derzeit gesetzliche Verschärfungen in Planung, ebenso im Bereich der bedarfsorientierten Mindestsicherung.
Mit der materiellen Armut ist auch soziale Ausgrenzung verbunden. Politische und mediale Debatten über "Sozialschmarotzer" und "Durchschummler" können für Menschen, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind, sehr verletzend sein. Viele arme bzw. langzeitarbeitslose Menschen ziehen sich aus der Gesellschaft zurück - und auch aus dem politischen Geschehen. Wie Studien belegen, ist ihr Anteil an den Nichtwählern auffallend hoch. Mit all diesen Problemen beschäftigte sich die diesjährige Armutskonferenz in Salzburg. "Achtung statt Beschämung" lautete das Motto.

Service

Armutskonferenz
Sichtbar werden - Plattform für Menschen mit Armuts- und Ausgrenzungserfahrungen
EXIT-sozial - Verein für psychosoziale Dienste
arbeit plus - Soziale Unternehmen Österreich
AMSEL - Arbeitslose Menschen suchen effektive Lösungen

Sendereihe